Out of the Woods: Festival-Hit in der Erdbeergemeinde. Nirgendwo ist „Festivalen“ so schön wie in Wiesen. “Nothing more to say”, wie man so fesch sagt. Zum „Out of the Woods“-Festival gibt es auch fesches zu berichten.

Von Vanessa Bruckner und Wolfgang Millendorfer. Update am 22. Juli 2017 (10:25)

Tag 1 am Donnerstag war heiß. Und geil. Das Line-Up konnte sich hören lassen, war aber klar. Der Italiener Fil Bo Riva zeigte, wie breitgefächert man trotz jungen 23 Jahren in der Musik sein kann. Drangsal holte die Menge dann mit seinen 80er-Sound-Elementen tanzend vor die Bühne und das deutsche Duo Milky Chance blieb auch in diesem Jahr keinen seiner Hits schuldig.

Und dann kamen die drei Herren von Alt J. Optisch durch LED-Stäbe voneinander getrennt, schafft es derzeit kaum eine andere Band, Indie, Folk und elektronische Musik so zu verbinden, dass Herz und Beine vor Freude tanzen. Und tanzen, und tanzen. Ach, wie schön ist das Leben! Und die Musik! Und Wiesen sowieso.

Am Freitag folgte ein fulminanter zweiter Festivaltag – bereits am Nachmittag überzeugten heimische Acts wie Schmieds Puls und Entdeckungen wie Palastic.

Mit Elektropop der Marke Metronomy und Conner Youngblood ging es gut gelaunt in den Abend. Gefeiert wurden die Auftritte von Alice Merton und Foals. Den krönenden Abschluss besorgten die Hits von Phoenix und The Amazons auf Bühne zwei.

Am Samstag ging das Festival mit Feist, Sohn, Tender und vielen mehr ins große Finale.