Neue Volksschule für Hirm in Planung. Steuerungsgruppe Hirm und Architekten stellten erstes Konzept vor. Gebäude soll auch den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Baubeginn ist für 2020 angesetzt.

Von Matea Nikolic. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:01)
BVZ
Gemeinderat Christian Wöhl, Direktorin Heidi Csmarits, Heidi Krems, Direktorin a.D. Frau Leimstättner, Alexandra Frankel, Bürgermeisterin Inge Posch-Gruska, Landesrätin Daniela Winkler, Gemeinderat Robert Weißmann, Franz Ryznar, Vize Ernst Mörz sowie Gemeindevorständin Uschi Wallner.

Vergangene Woche wurde die Ortsbevölkerung sowie Interessierte in den Dorfsaal in Hirm geladen. Dort wurde von der Steuerungsgruppe unter Leitung von Christian Wöhl und den beiden Architekten Alexandra Frankel und Franz Ryznar von „aap.architekten“ ein erstes Konzept für den Bau einer neuen Volksschule vorgestellt.

„Die Volksschule ist eines der ältesten Gebäude in Hirm, das mehr als nur renovierungsbedürftig ist – hier ist ein Neubau notwendig“, so Bürgermeisterin Inge Posch-Gruska. Der Neubau soll nun neben dem Kindergarten entstehen und auf drei Teile aufgeteilt werden – auf ein öffentliches, ein halböffentliches und ein internes Gebäude.

„Die Volksschule ist eines der ältesten Gebäude in Hirm, das mehr als nur renovierungsbedürftig ist – hier ist ein Neubau notwendig“,

Der Hintergedanke ist, viele Räume verschieden nutzen zu können und den öffentlichen und halböffentlichen Teil unter anderem auch für Vereine zur Verfügung zu stellen. Geplant ist, im Jahr 2020 mit den Bauarbeiten zu starten. Die Kosten werden auf ungefähr 4,6 Millionen Euro geschätzt. Neben Förderungen von Bund und Land, gibt es intern bereits viele Überlegungen, um die benötigten Geldmittel anzusammeln.

Bei der ersten Planung des Schulgebäudes wurden auch die Kinder befragt, deren Wünsche unter anderem eine autofreie Zone vor der Schule, Bewegungsräume und Plätze, an denen die Lehrpersonen entspannen können, sind. Landesrätin Daniela Winkler unterstützt das Projekt voll und ganz: „Wenn Kinder mitentscheiden dürfen, zeigt das, dass Demokratieverständnis gelebt wird. Daher finde ich es wichtig, dass Kinder bei diesen Entscheidungen eingebunden werden“.