Nach tragischem Arbeitsunfall: Obduktion angeordnet. Die Staatsanwaltschaft hat Obduktion angeordnet. Ergebnis wird erst in einigen Wochen erwartet.

Von Doris Fischer. Erstellt am 03. April 2019 (04:27)
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Die Ermittlungen der Polizei nach dem tragischen Arbeitsunfall am Keltenberg am Donnerstag der Vorwoche laufen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt auf Hochtouren. Beim Verlegen von Kanalrohren wurde ein 36-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Mattersburg getötet. „Er dürfte in der Künette gekniet sein, als das feuchte Erdreich nachgegeben hat“, berichtet Bezirkspolizeikommandant Rudolf Ehrnhöfer.

Die Baustelle dürfte sich laut Polizei neben einem Bach befunden haben. Der 36-Jährige wurde bis zum Hals verschüttet. Obwohl die anwesenden Arbeitskollegen sofort mit dem Ausgraben des Verschütteten begonnen hatten, kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod des Arbeiters feststellen.

Ermittlungen der Polizei laufen noch

Warum das Erdreich nachgegeben hat und wie es zu dem Unfall gekommen ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Neben Polizei und Staatsanwaltschaft ist auch das Arbeitsinspektorat, wie bei jedem Arbeitsunfall, mit den Erhebungen betraut. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde eine Obduktion angeordnet. „Mit einem Ergebnis ist erst in einigen Wochen zu rechnen“, lässt Staatsanwaltschaftssprecherin Verena Strnad auf BVZ-Anfrage wissen und ergänzt: „Ein Ermittlungsverfahren wurde ebenfalls eingeleitet.“ Neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Sauerbrunn waren auch das Rote Kreuz, ein Notarzthubschrauber sowie das Kriseninterventionsteam im Einsatz.