Schafe unterm Christbaum friedlich vereint. Christbaum-Bauer Robert Jagschitz lässt auf seinen Christbaumkulturen die Schafe von Johannes Steiger weiden.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 24. November 2017 (04:59)
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Bei den Shropshire-Schafen. Johannes, Julia, Matteo und Niki Steiger, Robert und Daniela Jagschitz.
BVZ

Robert Jagschitz arbeitet hauptberuflich bei dem renommierten Klaviererzeuger Bösendorfer in der Forschung und Entwicklung, nebenberuflich pflegt er seine Christbaumkulturen in Pöttsching. Dabei legt er Wert auf Vielfalt und Nachhaltigkeit.

Win-Win Situation in Pöttsching

Dazu tragen seit Neuestem auch acht Schafe bei, die aber nicht Jagschitz selbst, sondern Landwirt Johannes Steiger gehören. Davon profitieren beide: Steiger verfügt über Weideland, Jagschitz über natürliche Rasenmäher, die die Wiese zudem noch düngen. Jagschitz erklärt: „Das ergibt eine win-win-Situation sowohl für Johannes als auch für mich.“ Jagschitz hat für seine Kunden die verschiedensten Nadelbäume in petto. Selbst Blaufichten, die äußerst selten geworden sind, weil sie eben sehr stachelige Nadeln haben. Diese haben aber auch einen Vorteil: „Katzen klettern nicht auf Blaufichten, eben weil sie stechen“, erläutert Jagschitz.

Und: „Wir haben Bäume in allen Preiskategorien, geschnitten werden die Bäume drei Tage vor dem Vollmond im Dezember. Da schwör ich drauf.“