Skaterhalle ist „unbefahrbar“. Seit rund zehn Jahren nutzen Skater den ehemaligen Wirtshaussaal hinter dem Jugendzentrum „Online“ und würden diesen auch instandhalten.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 04. April 2019 (04:28)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Übler Zustand. Staub, Müll und Glasscherben machen das Skaten in der Halle hinter dem Jugendzentrum „Online“ unmöglich.
zVg

Die Skaterhalle im hinteren Teil des Jugendzentrums „Online“ ist die einzige ihrer Art weit und breit, deshalb nützen sie Skater nicht nur aus Pöttsching, sondern auch aus den benachbarten Gemeinden zum Ausüben ihres Sports im Winter und bei Schlechtwetter.

Der derzeitige Zustand der etwa zehn Jahre alten Halle ist jedoch nicht gerade der beste. „Gerade im Winter, wo die Halle eigentlich im Dauerbetrieb sein könnte, war das Skaten aus gesundheitsgefährdenden Gründen geradezu unmöglich.

„Wegen herumliegender Glasscherben, fehlender Kanten, viel Staub und diversem Sperrmüll muss man die Halle derzeit als unbefahrbar bezeichnen“, so Alexander Günther, Obmann des Skateboardvereins Burgenland (SVB) und fährt fort: „Wir finden das sehr schade, denn zuletzt wurden erst einige Ramps saniert und sogar ein neues Obstacle angeschafft – sollten die Gerüchte sich bestätigen und die Halle zukünftig anderweitig genutzt werden, wäre all das umsonst gewesen.“

„Wegen herumliegender Glasscherben, fehlender Kanten, viel Staub und diversem Sperrmüll muss man die Halle derzeit als unbefahrbar bezeichnen“

Die Skater bemerken, dass nach Reparaturen oder Aufräumarbeiten, die Halle sofort wieder vermehrt genutzt und geschätzt wird. „Bereits mehrmals hat der SVB den Bürgermeister kontaktiert und angeboten, die Halle instand zu setzen und auch zu halten – in beidseitigem Interesse. Nicht nur dafür ist jedoch die tägliche Öffnungszeit von 19 bis 21 Uhr der Halle nicht optimal, denn zum Skaten sind zwei Stunden häufig zu kurz“, bedauern die Skater, die am Dienstag (nach Redaktionsschluss) ein Gespräch mit Bürgermeister Martin Mitteregger hatten.

Die BVZ erreichte den Ortschef sowie Vizebürgermeisterin Petra Pankl für ein Statement. Beide gaben bekannt, dass derzeit im Gemeindevorstand die zukünftige Nutzung auch dieser gemeindeeigenen Halle neu überdacht wird.