Sportlicher Kandidat als Bürgermeisteranwärter?

Politik-Quereinsteiger Martin Mitteregger kandidiert für die SPÖ für das höchste Amt in der Gemeinde.

Judith Jandrinitsch
Judith Jandrinitsch Erstellt am 16. Dezember 2016 | 05:39
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Foto: BVZ

Martin Mitteregger ist ein „Zuagroaster“ Kärntner, der mittlerweile schon fast 20 Jahre lang in Pöttsching wohnt. „Pöttsching liegt mir am Herzen. Kommunalpolitik ist etwas anderes als Landespolitik, da kann man noch direkt etwas bewegen“, meint der sportliche 45-jährige, der sich jetzt auch hauptberuflich seinem Sport, dem Triathlon, verschrieben hat. In Neudörfl betreibt er seit September einen Sportshop und eine Zeitnehmungsfirma für Sportveranstaltungen.

Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit war für ihn auch klar, dass die kommunalpolitischen Pläne, die zu verwirklichen er seit Sommer überdachte, tatsächlich reifen konnten. „Es war kein Geheimnis, dass der noch amtierende Bürgermeister Herbert Gelbmann vor allem aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren wollte. Ich habe meine Pläne erst mit meiner Familie besprochen, bevor die SPÖ-Funktionäre und ich uns gegenseitig anzunähern begannen“, erzählt Mitteregger. Eine politische Funktion hat Mitteregger bis jetzt noch nie Inne gehabt. Das In-Gespräch-Kommen mit der SPÖ beschreibt er als „beidseitiges aufeinander zugehen.“ Er bewertet es als sehr positiv, ein „erfahrenes Team“ hinter sich zu haben.

„Ich denke mir, als politischer Quereinsteiger möchte ich einen frischen Wind und neue Ideen in die Gemeinde bringen.“ Was das für Ideen sind, darüber will Mitteregger noch nicht zu viel verraten. Nur so viel ist fix: „Wir haben ein Sozialzentrum, eine Kinderkrippe, wir waren die erste Gemeinde überhaupt, die einen Gmoabus hatte. Das ist ein Standard, den es zu halten gilt.“