Mattersburg: Musikschüler räumten neun erste Preise ab

Tolles Abschneiden der Mattersburger Musikschüler beim „Prima la Musica“-Landesbewerb. Laura Zeitelhofer qualifizierte sich für den Bundesbewerb.

BVZ Redaktion Erstellt am 21. März 2021 | 04:34
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ZMS-Direktorin Katrin Gstöttenbauer, Jonas Reuter, Laura Zeitelhofer, Jonas Gstöttenbauer.
Foto: zVg.

Der 27. Burgenländische Landeswettbewerb prima la musica fand vom 8. – 13. März im Konservatorium Eisenstadt statt. Bei diesem renommierten Instrumentalwettbewerb konnte die Zentralmusikschule Mattersburg höchst erfolgreich abschneiden.

Es wurden insgesamt neun 1. Preise erspielt, vier davon sogar mit Auszeichnung! Laura Zeitelhofer konnte die Jury mit ihrer Darbietung am Schlagwerk begeistern und qualifizierte sich für den Bundeswettbewerb, der Ende Mai in Salzburg über die Bühne gehen wird. Sie wurde von ihrem Musiklehrer Mag. Thomas Landl bestens vorbereitet und freut sich schon auf die weiteren Aufgaben.

„Für den Bundeswettbewerb werde ich noch mehr üben“, verspricht die junge Künstlerin. „Dabei habe ich jetzt schon manchmal drei Stunden täglich gespielt. Die Fehler, die mir jetzt noch passiert sind, will ich alle ausbessern“.

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Anahit Saribekyan, Karlein Tasch, Sandra Frank, Martin Guttmann.
zVg.

Einen Rekord stellte der 9-jährige Martin Guttmann auf, der sowohl auf der Blockflöte wie auch auf der Trompete einen 1. Preis mit Auszeichnung erspielte. Das musikalische Talent wurde ihm von seinem Vater, Ludwig Guttmann, in die Wiege gelegt, der bei der Stadtkapelle Mattersburg Flügelhorn spielt. „Er hat mir aber nicht vorgesagt, welche Instrumente ich lernen soll. Ich habe mir Flöte und Trompete selbst ausgesucht“, erzählt Martin. „Ich werde auch nächstes Jahr beide Instrumente weiter spielen. Trompete ist vielleicht ein bisschen anstrengender, aber eigentlich sind beide gleich schwer zu spielen.“

Der Wettbewerb fand mit einem speziellen COVID-Sicherheitskonzept statt. So war außer der Jury nur der Instrumentallehrer und bei jüngeren Schülern ein Elternteil im Saal als Zuschauer zugelassen. „Der große Saal war da schon sehr leer, das war ein komisches Gefühl“, erinnert sich Sebastian Schuh an seinen Wettbewerbsauftritt. „Auch die Vorbereitung mit zeitweisem Distance Learning war schwieriger als sonst. Da hat mir der persönliche Kontakt manchmal schon gefehlt. Beim Wettbewerb hätte ich sehr gern meine Eltern dabei gehabt.“

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Harald Hornich, Sebastian Schuh, Elisabeth Hortschitz und Michael Tschach.
zVg.

Begeistert resümiert Mag. Katrin Gstöttenbauer, die Direktorin der Zentralmusikschule: „Selbst in diesem Ausnahmejahr haben sich die Kinder die Herausforderung nicht nehmen lassen. Bühnenerfahrung zu sammeln war wegen den Corona-Beschränkungen nicht möglich. Ich bin extrem stolz auf die Leistungen der Schüler und auch der Lehrer!“