Ein volles Haus. Der Verein eröffnete am vergangenen Donnerstag sein drittes Wohnhaus für psychisch kranke Menschen in Mattersburg.

Von Jessica Bauer. Erstellt am 10. Mai 2017 (05:41)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Eröffnung. Christian Illedits, Helmut Bieler, Jennifer Gut, Eva Blagusz, Alfred Kollar, Ingrid Salamon, Norbert Darabos, Günther Kroiss und Petra Prangl.
BVZ

Schon im vergangenen September wurde das neue Haus der pro mente Gemeinschaft in Mattersburg inoffiziell eröffnet. Nachdem sich die Klienten in ihrem neuen Zuhause eingewöhnt haben, wurde das dritte Haus im Burgenland nun feierlich geweiht. „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserem dritten Haus eine Versorgungslücke im psychosozialen Bereich im Burgenland schließen konnten und es ist ein schönes Gefühl, zu sehen, dass unser Angebot so gut angenommen wird“, freut sich pro mente Obfrau Eva Blagusz, denn schon seit Anfang des Jahres ist auch das Haus in Mattersburg voll belegt.

Neues Wohnhaus für 40 Klienten in der Stadt

Das Wohnhaus in der Mörzgasse beherbergt zu Zeit 25 Personen im Betreuten Wohnen, sieben im betreuten Einzelwohnen und 16 Personen werden zusätzlich im Tageszentrum betreut. Auch Bruno Wörger, ehemaliger pro mente Obmann ist begeistert: „Es freut mich ganz besonders, dass wir einen Platz mitten im Zentrum bekommen haben, denn psychisch kranke Menschen dürfen nicht länger am Rand der Gesellschaft leben“.

Die Klienten im Haus in Mattersburg haben sich nicht nur intern schon gut eingelebt, sondern haben sich auch schon in der Stadt integriert. Das Haus pro mente und seine Klienten haben sich auch schon mit dem Café Don Bosco zusammengeschlossen und beliefern das Café mit frischem Kuchen und Mehlspeisen, die die Backgruppe des Hauses herstellt.