"Biene Burgenland" plant Bienen-Oase für Mattersburg. Der Verein „Biene Burgenland“ wirbt für Bienenpatenschaften. Die Stöcke sollen an einem gemeinsamen Ort aufgestellt werden.

Von Richard Vogler. Erstellt am 12. September 2019 (03:22)
Vogler
Bienenpate. Manfred Strodl (r., im Bild mit Projektleiter Markus Bleich), hat bereits eine Patenschaft übernommen.

Der Verein „Biene Burgenland“ wirbt im Burgenland für Bienenpatenschaften mit Bienenstöcken. In Mattersburg gibt es bereits einige. Diese sollen nun gesammelt an einem Ort aufgestellt werden und somit eine Bienen-Oase erstellt werden.

Bei dieser Bienenpatenschaft unterstützt man mit 490 Euro im Jahr ein Bienenvolk (rund 50.000 Bienen), man erhält dafür unter anderem 50 Stück personalisierte Honig-Gläschen mit Bio-Honig zu je 50 Gramm. In Mattersburg fungierte Rudi Knotzer (Buch- und Papierhandlung Knotzer), als erster Bienenpate. Weitere folgten und seit kurzem gibt es mit Manfred Strodl (Firma MS Bau) einen nächsten Bienenpaten.

"Bienen sind ungemein wichtig für die Natur, dies sollte man unterstützen“

„Ich habe von diesem Projekt gehört und mich sofort dazu entschlossen, eine Patenschaft zu übernehmen. Bienen sind ungemein wichtig für die Natur, dies sollte man unterstützen“, berichtet Manfred Strodl. Für die Pflege und Instandhaltung der Bienenstöcke benötigt man Imker. Markus Bleich, Obmann des Vereins, nahm mit den Mattersburger Imkern vor einiger Zeit Kontakt auf, vor zwei Wochen gab es eine Zusammenkunft.

„Es waren rund 40 Imker vor Ort. Ich habe das Projekt vorgestellt und es gab erste Gespräche“, berichtet Bleich. Eine Übereinkunft wurde noch nicht getroffen, eine Entscheidung könnte in drei Wochen fallen. „Ende des Monats haben wir mit dem Mattersburger Imkerverein wieder ein Treffen, dann soll eine Entscheidung fallen, wer mitmacht“, berichtet Stefan Apeltauer, Obmann des Bienenzuchtvereins Mattersburg.

Bleibt weiters noch die Frage, wo die Bienenstöcke aufgestellt werden. Die Optionen für einen möglichen Standort will Bleich nicht nennen. Bürgermeisterin Ingrid Salamon hingegen kann einen nennen: „Bei der Wulka, auf der Wiese zwischen ASKÖ-Tennisplatz und Brücke der B50 wäre eine Möglichkeit. Es gibt jedoch noch andere Standorte, die in Betracht gezogen werden können“, berichtet Salamon.