Rege Bautätigkeit in Schattendorf

Umbau des Schwimmbades, Verlegung eines 20 KV-Kabels und Bau von Betreuten Wohnungen Neu sind im Gange.

Erstellt am 06. November 2021 | 06:07

Das 1976 errichtete Warmbad wird in ein multifunktionales Erlebnisbad unter Berücksichtigung von ökologischen und nachhaltigen Aspekten umgerüstet (die BVZ berichtete). Die Umbauarbeiten mit dem Schwerpunkt Kinder, Jugend und Familien erfolgen in mehreren Abschnitten.

Durch die bereits im Frühjahr getroffenen Umbaumaßnahmen erhöht sich die Energieeffizienz der Badewasseraufbereitung in Bezug auf Strom und Wasserverbrauch enorm. Während des ersten Bauabschnittes wurde im Mai des Vorjahres der bestehende und bereits stark verrostete Filter gegen einen neuen getauscht. Im zweiten Bauabschnitt wurde die gesamte Badewasseraufbereitung im Technikraum erneuert. Im dritten Bauabschnitt, an dem seit heurigen Oktober gearbeitet wird, soll nun das bestehende Mehrzweckbecken auf 30 mal 10 Meter verkleinert werden. Das Kinderbecken samt Rutsche bleibt in seiner Größe bestehen. Als weitere Attraktion wird eine Schwalldusche eingebaut. Alle Erdleitungen im Außenbereich werden neu verlegt und an das Becken angeschlossen. Dieses wird abgebrochen, neu errichtet und foliert.

Der Sprungbereich entfällt zur Gänze. Er wird aber nicht abgerissen, er soll vielmehr zukünftig als Symbol für das Schwimmbad fungieren und zu einem Rutschturm umgebaut werden.

„Ich freue mich über den raschen Fortgang der Bauarbeiten. Ab der neuen Badesaison wird es auch wieder eine Kantine mit einer Outdoor-Lounge im unteren Bereich des Schwimmbades geben, um den Gästen verstärkt Sommer-Feeling zu vermitteln. Außerdem planen wir am Gelände Jugend- und Erlebniscamps zu organisieren sowie Wassergymnastik, Yoga- und Schwimmkurse abzuhalten. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Juni 2022 unser neu gestaltetes Schwimmbad wieder eröffnen werden können“, so Bürgermeister Johann Lotter.

Ein neues Wohnviertel neben dem Kindergarten, bestehend aus Wohnungen für Betreutes Wohnen Neu und weiteren Wohnungen für alle Altersgruppen ist bereits am Entstehen (die BVZ berichtete). „Um diese neuen Wohnprojekte technisch absichern zu können, braucht es die entsprechende Infrastruktur. Deshalb ist es notwendig ein neues 20 KV-Kabel zur notwendigen Stromversorgung in diesem Viertel zu verlegen. Dazu war es unumgänglich, die Ödenburgerstraße aufzugraben, um die Leitung unter die Erde zu bringen“, so Bürgermeister Johann Lotter.

Bereits in der vergangenen Woche wurde mit den Arbeiten begonnen. Seitdem regelt eine Ampelanlage den Verkehr rund um die Baustelle bei der Kirche. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten kann bereits Mitte November gerechnet werden.

Am ersten Bauabschnitt, der elf Wohnungen der Kategorie „Betreutes Wohnen Neu“ beinhaltet, wird bereits seit einiger Zeit gebaut. Diese werden im Mai nächsten Jahres bezugsfertig sein.

In einem zweiten Bauabschnitt werden weitere sechs Wohnungen dieser Kategorie entstehen. Mit diesem Abschnitt soll im kommenden Frühjahr gestartet werden. Mit der Fertigstellung ist 2023 zu rechnen.

Die Wohnform „Betreutes Wohnen Neu“ soll die Lücke im Leistungsangebot zwischen dem „Betreuten Wohnen Plus“ und dem Pflegeheim schließen. Zielgruppe sind Personen, die bereits einen Betreuungsbedarf der Pflegestufe zwischen eins und drei haben. Diese Form ist daher eine Option für Menschen, die ihren Haushalt nicht mehr ganz selbstständig bewältigen können.

Die Betreuung der Bewohner wird vom Arbeitersamariterbund übernommen. Die gesamte Koordination wird über das Pflegekompetenzzentrum Draßburg abgewickelt.

In einem dritten Bauabschnitt sollen zudem auch noch 24 neue Wohneinheiten für Jung und Alt entstehen.