Maßnahme gegen Geflügelpest: Stallpflicht bleibt. Um die Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern, dürfen Hühner derzeit nicht ins Freie.

Von Doris Fischer. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Kein Freilauf. Kein Auslauf im Freien ist derzeit für Burgenlands Hühner möglich. Da die Geflügelpest durch Wildvögel übertragen wird, ist Vorsicht geboten.
BVZ, Symbolbild: Bilderbox

Nach dem Bekanntwerden eines Falles von Geflügelpest in St. Margarethen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) gibt Landesveterinärdirektor Robert Fink Entwarnung. „Für Konsumenten besteht keine Gefahr“, stellt der Veterinärdirektor fest und ergänzt: „Die Tiere wurden gekeult und der Betrieb desinfiziert. Es geht keine Gefahr mehr aus.“

Da der Grund für die Verbreitung der Geflügelpest Kot von Wildvögeln sind, wurde bis auf Weiteres Stallpflicht für Geflügel verhängt. Aber auch weiter Vorsichtsmaßnahmen wurden getroffen. So rät der Experte zu besonderer Hygiene auf: „Der Stall sollte nur mit speziellem Gewand betreten werden. Gleichzeitig soll das Schuhwerk beim Betreten des Stalles gewechselt werden. Denn so könnten Verunreinigungen in den Stall getragen werden“, ist von Fink zu hören.

Derzeit liegt, so Fink, kein Fall vor. „Aber hundertprozentig kann man dies aber nicht ausschließen“, stellt er fest. Nicht nur in Österreich gibt es Fälle von Geflügelpest, sondern auch in Ungarn und den baltischen Staaten.