Für besondere Verdienste ausgezeichnet. Der Rohrbacher Alfred Diewald und der Mattersburger Josef Gludovatz wurden für ihre Verdienste um das Land Burgenland und die Republik Österreich geehrt.

Von Richard Vogler. Erstellt am 22. Juli 2021 (05:12)
Josef Gludovatz (r.) wurde von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (l.) für sein Engagement als ehrenamtlicher Erntereferent mit der Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.
zVg

Im Rahmen eines Festaktes im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt zeichnete Landeshauptmann Hans Peter Doskozil am Montag dieser Woche zehn Persönlichkeiten für besondere Verdienste um das Land Burgenland aus. Sieben Persönlichkeiten wurden für Verdienste um die Republik Österreich geehrt.

Der Rohrbacher Alfred Diewald erhielt das Silberne Verdienstkreuz um die Verdienste der Republik Österreich. Er wurde für seinen Einsatz und sein Bemühen um den Burgenländischen Tourismus sowie seine Ehrenamtlichen Tätigkeiten als Funktionär in Tourismus- und Lehrorganisationen ausgezeichnet.

Ein Part der Auszeichnungen betraf seine Tätigkeit als Direktor vom Hotel Burgenland. „Während meiner zwölfjährigen Tätigkeit ist es uns gelungen die Destination Burgenland sichtbar zu steigern: Wir haben um 30 Prozent mehr Nächtigungen ins Burgenland geholt“, berichtet Diewald.

Weiters ist Diewald seit 15 Jahre für die Landesberufsschule Eisenstadt tätig, wobei es ihm ein großes Anliegen ist, die Jugend in den Tourismus zu bringen. „Darüber hinaus bin ich Mitglied der Weinritterschaft, wodurch Kultur und Diplomatie vereint werden. Wir sind hierbei international sehr gut aufgestellt, mehrere 1.000 Gäste konnten durch die Weinritter in unser Bundesland geholt werden.“

Vor drei Jahren war Diewald auch Mitbegründer der „Austria San Marino“ – eine Freundschaftsgesellschaft, um die Beziehungen zwischen Österreich und San Marino wieder zu intensivieren.

Der Mattersburger Josef Gludovatz wurde für sein Engagement als ehrenamtlicher Erntereferent mit der Goldenen Medaille für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. Hauptaufgabe der Erntereferenten ist die monatliche Schätzung der voraussichtlichen Erträge bzw. endgültigen Ertragsergebnisse nach Abschluss der Ernte. Weiters werden Angaben über Wachstumsstand, eventuelle Schäden, Witterungsverhältnisse sowie über das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten gemacht. Die Ernteerhebung dient der Erfassung und frühzeitigen Prognose der österreichischen Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen. Die Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die Versorgungsbilanzen und die landwirtschaftliche Gesamtrechnung und liefern somit einen wesentlichen Beitrag zur Beschreibung der österreichischen Landwirtschaft.