Mattersburg: Schlager gilt als Stadtchef-Favoritin. Alles deutet auf Claudia Schlager hin, sie ist auch die einzige, die sich offen zu einer Kandidatur bekennt. Am SPÖ-Parteitag wird die Entscheidung fallen.

Von Richard Vogler. Erstellt am 28. Januar 2021 (05:55)
Alles deutet auf Claudia Schlager hin.
BVZ

Die BVZ berichtete bereits über den Entschluss von Ortschefin Ingrid Salamon, bei den kommenden Bürgermeisterwahlen im kommenden Jahr nicht mehr zu kandidieren. Der Fahrplan für die Nachfolge ist nun abgesteckt. Im vergangenem Jahr hätte ein Parteitag der Stadt-SPÖ stattfinden sollen, aufgrund von Corona war dies hingegen nicht möglich.

Rafaela Strauß und Otmar Illedits halten sich bedeckt (von links).
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In den kommenden Wochen soll dieser nachgeholt werden. „Der Parteitag wird natürlich mit entsprechenden Corona-Maßnahmen, eventuell mit Video-Zuschaltung, nachgeholt werden. Mit dabei sein sollen das engere Team der SPÖ Mattersburg sowie Vertreter von SPÖ-Unter-Organisationen wie zum Beispiel ASKÖ, ARBÖ oder der Pensionistenverband – zwischen 20 und 25 Personen sind eingeplant. Hauptthema wird meine Nachfolge sein. Jeder, der auf das Bürgermeisteramt Ambitionen hegt, kann dies vorbringen. Entschieden wird dann gemeinsam“, berichtet Bürgermeisterin Ingrid Salamon, um darauf hinzuweisen, dass in weiterer Folge eine Mitgliederversammlung, wo der Kandidat präsentiert wird, erfolgt. Denn offiziellen Wechsel gibt es frühestens am 4. September, denn ab zwölf Monate vor dem Urnengang wird der Bürgermeiser vom Gemeinderat gewählt.

Davor müsste es eine offizielle Bürgermeisterwahl geben. Bei der SPÖ gibt es vier Stadträte, alles deutet auf Claudia Schlager, die auf Salamon in den Landtag folgte, hin. Und sie ist die einzige, die sich offen zu ihren Bestrebungen bekennt: „Ich würde mich sehr gerne der Wahl stellen, es würde mich sehr freuen. Ich wäre sehr stolz, wenn mir das Vertrauen geschenkt würde. Das letzte Wort haben jedoch die Mitglieder.“ Vizebürgermeister Otmar Illedits will „nichts über die Zeitung sagen. Andere Parteifunktionäre werden mitentscheiden, sie sollen den Entschluss nicht voreingenommen treffen.“ Rafaela Strauß: „Nachdem wir noch keine Klausur abgehalten haben, kann ich dazu nichts sagen, ich warte einmal ab.“ Manfred Schandl war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.