Car-Sharing: Teilen statt besitzen. Die Gemeinde will feststellen, wie groß das Interesse an der gemeinschaftlichen Nutzung eines E-Autos ist.

Von Sandra Koeune. Erstellt am 22. September 2017 (05:32)
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Bereits seit etwa drei Jahren teilen sich drei Schattendorfer erfolgreich ein Auto. Auf einem Plan legen sie fest, wer, wann das Auto haben kann. Infolge der großen „Schattendorf-Umfrage“ bei der 23 Fragen ausgewertet wurden, erreichte der Car-Sharing-Gedanke die Gemeinde: „Die Bürger wurden gefragt, welche Ideen sie für die Zukunft der Gemeinde haben, eine davon war ein Car-Share-Auto.

Umfrage soll Interesse feststellen

Jetzt wollen wir in einer weiteren Umfrage feststellen, wie groß das Interesse ist. Im November organisieren wir deshalb eine Informationsveranstaltung“, erklärt Vizebürgermeister Thomas Hoffmann (SPÖ). Seit 2016 beschäftigt sich die Energie Burgenland mit dem Car-Share Projekt und stellt die E-Autos zur Verfügung. Die Projektphase startete mit fünf Gemeinden – Neusiedl am See, Purbach, Siegendorf, Hornstein und Großpetersdorf.

Ein online Kalender regelt, wer das Auto wann benutzt. Die Kosten für die Benutzung belaufen sich auf 14,40 Euro pro Monat, hier ist eine Benützung von vier Stunden inkludiert. Jede weitere Stunde kostet 3,60 Euro. Jetzt stellt sich die Frage, wird auch Schattendorf eine Car-Share Gemeinde?

„Wichtig ist uns, die Bürger zu befragen. Sollte Bedarf vorhanden sein, werden wir uns mit Energie Burgenland in Kontakt setzen“, berichtet Hoffmann. „Bereits letztes Jahr haben wir eine E-Tankstelle mit zwei Anschlüssen installiert, sollte das Projekt umgesetzt werden, wird diese als Station für das Car-Share Auto dienen“, verrät Hoffmann, der diverse Vorteile sieht. „Das Projekt ist interessant für Bürger, die selten ein Auto brauchen. Zudem kann die Mobilität und Nachhaltigkeit verbessert werden.“