Grünes Licht für 16 Hektar großen Solarpark

Der Flächenwidmungsplan für das 16 Hektar große Ackerland beim Untenhof wurde ohne ÖVP-Stimmen beschlossen.

Erstellt am 03. Dezember 2021 | 04:20
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Mit dem Bau eines Solarparks beim Untenhof kann im kommenden Frühjahr gestartet werden.
Foto: zVg

Der Flächenwidmungsplan für den Photovoltaikpark auf den Gründen der Esterhazy-Privatstiftung wurde vom Gemeinderat mit den Stimmen der SPÖ und der FPÖ beschlossen.

„Auch alle anderen Genehmigungsverfahren sind durch. Jetzt kann mit Frühjahr 2022 mit dem Bau begonnen werden“, berichtet SPÖ-Bürgermeister Johann Lotter.

Der Solarpark soll auf einem etwa 16 Hektar großen Grund beim Untenhof, betrieben von der Energie Burgenland, errichtet werden (die BVZ berichtete). Geplant ist die Errichtung von 37.500 Modulen mit einer Leistung von 15 Megawatt. Im Zuge des neuen Raumplanungsgesetzes wird die Gemeinde daraus Einnahmen von etwa 6.000 Euro monatlich lukrieren. Nicht begeistert von diesem Projekt ist die Oppositionspartei. Gemeindevorstand Christian Schuh von der ÖVP sagt: „Wir haben beim Flächenwidmungsplan dagegen gestimmt, nicht weil wir gegen Photovoltaik sind, sondern weil es sich dabei um gutes Ackerland handelt, das für die Nahrungsmittelproduktion verwendet werden könnte.“ Schuh fährt fort: „Wir wären für dezentrale Lösungen, die Module könnten zum Beispiel auf Dächern angebracht werden. Es befindet sich eine Anlage auf dem Dach des Gemeindeamtes, aber auch auf den Dächern der Mittelschule und des Feuerwehrhauses wäre noch Platz.“

Jürgen Schwarz, Pressesprecher von Energie Burgenland, bestätigt: „In Schattendorf ist das Genehmigungsverfahren abgeschlossen, der rechtskräftige Bescheid wird in den nächsten Tagen erwartet. Die Errichtung ist für 2022 geplant und realistisch.“

Und auch der Grundstücksbesitzer Esterhazy gibt „Grünes Licht“: „Esterhazy unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energie im Burgenland seit jeher bestmöglich. Für das geplante Photovoltaikprojekt in Schattendorf wurden vor Kurzem unserseits die dafür notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Die Flächen können kurzfristig für die Nutzung von Sonnenenergie zur Verfügung gestellt werden“, heißt es von Seiten der Pressestelle.