Schließung des Freibades als "absurdes Gerücht". Bereits des Öfteren tauchte das Gerücht auf, das Schwimmbad in Schattendorf müsse schließen. Vizebürgermeister Thomas Hoffman widerspricht dem vehement.

Von Christian Artner. Erstellt am 17. Oktober 2019 (02:55)
APA (Symbolbild/dpa)
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„Das ist mittlerweile ein Dauerbrenner“, sagt Christian Schuh, ÖVP-Gemeindevorstand in Schattendorf. Und meint damit das Gerücht, dass die aktuelle Badesaison wieder einmal die letzte gewesen ist, in der das Schattendorfer Schwimmbad geöffnet hatte. Was genau der Ursprung solcher Gerüchte ist, darüber kann Schuh nur mutmaßen: „Es heißt dann, jemand habe gehört, dass irgendwelche Undichtheiten im Becken nicht mehr repariert werden können und dass deshalb das Schwimmbecken still gelegt werden muss.“

Das Gerücht drang im Laufe des Sommers auch bis zu SPÖ-Vizebürgermeister Thomas Hoffmann vor, weswegen er bereits auf einer Schattendorfer facebook-Seite dazu Stellung nahm. „Ich kann es mir auch nicht erklären, woher dieses Gerücht stammt“, sagt Hoffman in einem Gespräch, „insbesondere deshalb, weil es durch keinerlei Fakten erhärtet werden kann. Es ist völlig absurd, so etwas in die Welt zu setzen.“

„Ich kann es mir auch nicht erklären, woher dieses Gerücht stammt

Das Schattendorfer Schwimmbad wurde in den 70er Jahren eröffnet. Deswegen seien selbstverständlich immer wieder Investitionen in die Instandhaltung notwendig, um den Badebetrieb aufrecht erhalten zu können. So wurde in den letzten Jahren der Sprungturm saniert, die Filteranlagen müssen regelmäßig getauscht oder am Becken selbst Kleinigkeiten ausgebessert werden. „Das ist ein permanenter Prozess. Wir achten darauf, dass etwaige Schäden immer zeitnah behoben werden, damit kein Zustand eintritt, der uns zwingen würde, das gesamte Schwimmbad auf einmal zu sanieren.“ Es wird zudem auch ständig versucht, das Badeerlebnis in Schattendorf weiter zu attraktivieren, indem etwa neue Spielgeräte gekauft oder auch größere Anschaffungen getätigt werden, wie die Wasserrutsche in den 2000er Jahren.

Hoffmann kann somit all jene beruhigen, die in den Sommermonaten gerne das Schattendorfer Freibad zur Erholung und Erfrischung aufsuchen und die möglicherweise dieses Gerücht verunsichert hat. „In der SPÖ-Fraktion gibt es einen Konsens darüber, das Bad als Freizeitangebot zu erhalten. Es ist natürlich ein Aufwand für die Gemeinde. Aber in der Kombination, wie wir es glücklicherweise dort anbieten können, eingebettet in eine vielfältige Freizeitanlage mit Tennisplatz, Sportplatz, Beachvolleyballplatz und Fun-Court, ist das Schwimmbad ein wichtiger Bestandteil für unsere Einwohner und auch für die umliegenden Gemeinden.“

Auch Christian Schuh legt ein eindeutiges Bekenntnis ab: „Das Freibad ist ein wichtiger sozialer Treffpunkt in den Sommermonaten. So soll es auch weiterhin sein.“