FF Stöttera half bei Weltrekord an Großglockner Hochalpenstraße

Erstellt am 23. Juni 2022 | 05:39
Lesezeit: 2 Min
Mit Wasserleitung fast 1.500 Höhenmeter überbrückt! Nach mehr als zwei Stunden sprudelte das Wasser.
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Zehn Mitglieder der Feuerwehr Stöttera unter der Leitung des früheren Kommandanten Christian Reuter reisten am vergangenen Wochenende nach Salzburg, um die Pinzgauer Feuerwehren bei einem Weltrekordversuch zu unterstützen.

40 Feuerwehren aus ganz Österreich dabei!

Insgesamt nahmen am Samstag, 18. Juni, 40 Feuerwehren aus Österreich an diesem kuriosen Projekt teil.

Die Feuerwehr Stöttera war bei einem Auswahlverfahren gemeinsam mit einer Feuerwehr aus dem Südburgenland für die Teilnahme ausgesucht worden.

Ziel: Die steilste Leitung aller Zeiten legen!

Ziel des Weltrekordversuches war es, entlang der Großglockner Hochalpenstraße in Salzburg die steilste Wasser-Schlauchleitung aller Zeiten zu legen.

Zahlreiche Wasserschläuche wurden zusammengekuppelt, um Wasser aus der Fuscher Ache auf die 2.571 Meter hoch gelegene Edelweißspitze zu pumpen.

Höhenunterschied betrug fast 1.500 Meter

Dabei wurde ein Höhenunterschied von 1.435 Höhenmetern überwunden.

Druckpumpen von 40 Löschfahrzeugen wurden in Serie hintereinander geschalten, um diesen gewaltigen Höhenunterschied und den Leitungswiderstand zu überwinden.

FF Stöttera positionierte sich in der „Hexenküche“

Aufgabe der Feuerwehrleute aus Stöttera war es, die „Pumpe 29“ an der Kehre Nummer 10 mit dem Namen „Hexenküche“ zu betreuen.

Zwei Stunden und 15 Minuten dauerte es, bis der erste Wassertropfen aus dem Tal auf der Edelweißspitze angekommen war und das Wasser zu sprudeln begann. Dann war der Jubel unter den teilnehmenden Feuerwehrleuten groß und auch das Team aus Stöttera konnte an ihrer Zwischenstation bei der „Hexenküche“ auf den gelungenen Weltrekordversuch anstoßen.

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