Kindergarten bekommt neue Spielwiese

Die Gemeinde Sieggraben hat um 350.000 Euro die Oberger-Liegenschaft samt Grünfläche angekauft. Der Kindergarten soll auf diesem Grund erweitert werden.

Erstellt am 22. August 2020 | 03:55
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Ankauf. Die Gemeinde hat die Oberger-Liegenschaft angekauft. Hier kann der Garten des Kindergartens erweitert werden.
Foto: zVg

Der örtliche Kindergarten liegt mitten im Zentrum. Da er zwischen den einzelnen Grundstücken „eingezwickt“ ist, haben die Kleinen nur eine zum Teil sogar abschüssige Fläche von etwa 1.000 Quadratmeter zum Spielen im Freien. Das soll sich aber schon bald ändern, denn der Kindergarten wird um eine Außenfläche von 2.000 Quadratmeter erweitert.

Oberger-Liegenschaft wurde angekauft

Bürgermeister Andreas Gradwohl erzählt: „Unsere Kinder liegen uns besonders am Herzen, deshalb hat die Gemeinde die Möglichkeit genützt, das angrenzende Grundstück – die Oberger-Liegenschaft – auf dem sich ein Haus und ein Stadl sowie eine große Wiese befinden, um etwa 350.000 Euro anzukaufen. Diese Wiese mit schönen alten Kirschbäumen und Bänken wird im Moment gerade eingezäunt und an das Kindergartengrundstück angeschlossen, damit die Kinder sie schon bald nützen können. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe ist jetzt gemeinsam mit der Kindergartenleitung am Überlegen, welche Spielgeräte wir anschaffen und wie der Platz gestaltet werden soll, damit eine optimale Lösung geschaffen wird. Vorerst kommen einmal kleine Spielgeräte hin, damit die Kleinen schon bald hier spielen können. Dieses Grundstück ist ein Riesengewinn für den Kindergarten“, ist der Ortschef überzeugt.

Für das Haus, das sich straßenseitig auf der neuen Liegenschaft befindet, gibt es noch keine konkreten Pläne, es soll aber vorläufig nicht abgerissen werden.

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Bürgermeister Andreas Gradwohl: „Ankauf ist ein großer Gewinn.“
BVZ

„Die zentrale Lage ist für uns von großem Vorteil, so finden der Gemeindetraktor oder die Geräte zur Schneeräumung dort Platz und anstatt des Stadels ist eine Kindergarten- und Krippenerweiterung angedacht“, so der Ortschef.