Lena Glauber träumt vom Beruf als Winzerin. Die 14-jährige Lena Glauber aus Sigleß ist sich sicher: „Eines Tages möchte ich unseren Familienbetrieb weiterführen!“

Von Matea Nikolic. Erstellt am 15. September 2019 (03:36)
BVZ
Neben der Schule hilft die 14-jährigeLena Glauber ihren Eltern im Weinbaubetrieb.

Die Schule zu besuchen und nebenbei den Eltern tatkräftig zur Hand gehen, das könnte manchen zur Herausforderung werden. Aber die junge Lena Glauber, Tochter der Winzerfamilie Glauber aus Sigleß, sieht hier keine Schwierigkeiten. Ganz im Gegenteil: „Die Aufgaben in unserem Betrieb zu erfüllen und gleichzeitig die Schule zu besuchen – das ist für mich kein Problem. Das ist alles Einteilungssache!“, lässt Lena Glauber wissen.

Die 14-Jährige besucht die HBLA für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Wenn sie gerade nicht eifrig für die Schularbeiten lernt, unterstützt sie ihre Eltern, so gut sie kann. „Wenn man einen Weingutbetrieb hat, hat man so gut wie nie Pause. Schon im Frühjahr helfe ich beispielsweise in den Weingärten mit, die morschen Holzpfähle auszutauschen, die Stützstöcke nachzuschlagen. Auch die Drähte werden gegebenenfalls nachgespannt oder erneuert“, erklärt die junge Schülerin, um weiter auszuführen: „Auch im Weinkeller helfe ich gerne mit, dort reinige ich hin und wieder die Weintanks.“

„Das macht mir viel Spaß!“

Und als ob das noch nicht genug wäre, stellt sie sich sehr gerne zur Verfügung, während der Öffnungszeiten des Buschenschankes auszuhelfen: „Wenn wir geöffnet haben, bin ich sehr gerne im Service tätig. Ich serviere den Besuchern ihre Bestellungen und habe dort die Möglichkeit, mit den Leuten zu reden. Das macht mir ziemlich viel Spaß!“

Auch ihren 10-jährigen Bruder teilt sie schon ein. „Er hilft auch schon brav mit, zwar nicht so viel, aber er ist ja auch erst zehn. Wenn man ihn aber etwas über Traktoren fragt, kann er jede Frage beantworten!“, lacht die Jungwinzerin. Sie lernt immer wieder gerne neue Menschen kennen und freut sich auf den 2. November, denn da öffnet wieder der Buschenschank: „Wer mich also noch nicht kennt und das ändern möchte, hat dazu ab dem 2. November die Möglichkeit!“