Vandalen beim „Oktaeder“: Anzeige!. Verdächtige haben bei Heinz Bruckschwaigers Kunstobjekt in Sigleß ein Verbotsschild angezündet und einen Mistkübel demoliert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 19. Dezember 2018 (03:35)
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Ärgerlich. Vandalen wüteten beim beliebten Kunstobjekt.

Vor Kurzem wurden einige Schäden beim neuen Kunstobjekt „Oktaeder“ entdeckt: Das Rauchverbotsschild im Innenbereich des Objektes wurde angezündet und ein befestigter Mistkübel demoliert. Die Sachbeschädigungen sind bereits zur Anzeige gebracht worden und es gibt schon erste Verdächtige.

„Die verdächtigen Jugendlichen sollen Schäden dieser Art woanders hinterlassen, denn wie so oft ist es das öffentliche Gut, das darunter leiden muss“, so Barbara Bruckschwaiger, die Gattin des bekannten Künstlers Heinz Bruckschwaiger. Seit der Eröffnung des „Oktaeders“ im Mai wurden Schäden dieser Art noch nicht beobachtet. Der Bau des „Oktaeders“ wurde unter anderem mit den Mitgliedsbeiträgen des gemeinnützigen Vereins „KUNZT“ (Kunst und Natur zusammentragen), sowie der Unterstützung der Gemeinde und des Landes finanziert.

„Vor allem für Personen, die den Verein so tatkräftig unterstützen, ist es umso ärgerlicher, wenn solche Dinge zerstört werden“, fährt Barbara Bruckschwaiger fort.

Heinz Bruckschwaiger, der Künstler selbst, konnte zu den Demolierungen aus gesundheitlichen Gründen noch keine Stellung nehmen. Mit seinen Bauten möchte er die fünf platonischen Körper darstellen. Nach dem Bau der „Regenbogenpyramide“ in Bad Sauerbrunn und des „Oktaeders“ in Sigleß, sollen weitere Darstellungen der verbliebenen platonischen Körper im Umkreis des Bezirkes folgen. Im Durchschnitt dauern die Arbeiten an Bauwerken wie diesen ein bis zwei Jahre.