Winzer Lassl wird Heurigen eröffnen

Erstellt am 22. August 2018 | 05:52
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Seniorchef Herbert Lassl mit Sohn Stefan sowie Kräuterhexe Uschi Zezelitsch und Andrea Lassl bei der Präsentation ihres neuen Weines „Lassl Magic“.
Foto: BVZ
Im Zuge der Präsentation ihres neuen Weines kündigte die Winzerfamilie eine Überraschung für das Jahr 2019 an.
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Am Dienstag, den 14. August, präsentierte die Familie des Weingutes Lassl ihren neuen „Lassl Magic“. Der Gelbe Muskateller besticht durch sein einzigartiges Kräuterbouquet. Für die Gestaltung des Etiketts zeigte sich Kräuterhexe Uschi Zezelitsch verantwortlich.

Junge Generation mit der Idee des Heurigen

Bei dieser Gelegenheit gab die Familie auch Zukunftspläne bekannt. Andrea Lassl, Gattin von Herbert Lassl, erzählt: „ Eigentlich waren die Junioren Tochter Elisabeth und Sohn Stefan die Initiatoren. Für nächstes Jahr ist im Herbst eine Eröffnung eines neuen Heurigen geplant.“

Der Standort für den Betrieb steht auch schon fest. Dieser wird in einem alten Gasthaus an der Wiener Neustädter Straße, ebenfalls in Sigleß, mit bestem Blick auf die örtliche Kirche sein. „Am Anfang wollten mein Mann und ich nur das Dach renovieren, was auch bereits geschehen ist. Dann wurde die Idee eines Heurigen geboren“, so Andrea Lassl. Sohn Stefan ergänzt: „Das Gebäude gehörte vorher der Großtante des Vaters, die kinderlos geblieben ist und das Haus ging dann in unseren Besitz über.“

Regionale Speisen als Schmankerln

Der alte Gasthof wurde danach als Abstellplatz für landwirtschaftliche Geräte benutzt und hatte sonst keine andere Funktion. Daher dachte man „warum nicht einen Heurigen aufmachen“, so Lassl. Der Heurige soll drei bis vier Mal im Jahr geöffnet haben. Dabei sollen typische traditionelle Speisen serviert werden. „Vorerst wollen wir einmal nur eine kalte Küche anbieten, dann sehen wir weiter. Die Regionalität ist uns dabei ein sehr wichtiges Anliegen, aber wir haben alles Nötige dafür in der unmittelbaren Gegend. Und den Wein dazu machen wir selber“, erklärt Stefan Lassl lachend.

Die Kooperation mit Uschi Zezelitsch wird ebenfalls weitergeführt. Mit Kräuteraufstrichen und Strudeln will man die Besucher begeistern. Der alte Streckhof ist zusätzlich als Gastgarten geplant, damit die Gäste bei angenehmen Temperaturen im Freien sitzen können.

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