Gemeinsamer Einsatz in Mattersburg und Hirm. Die Stadtgemeinde setzte weitere Schritte für die Initiativen „Nachbarschaftshilfe Plus“ und die „Gesunde Stadt“.

Von Richard Vogler. Erstellt am 22. Dezember 2018 (02:27)
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Das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ startet nächstes Jahr auch im Südburgenland.
zVg

Mit der Aktion „Nachbarschaftshilfe plus“ und der „Gesunden Stadt“ setzt die Stadtgemeinde Mattersburg weitere Akzente im Sozialbereich. Die Aktion „Nachbarschaftshilfe plus“ ist bereits angelaufen, für 2019 wurden seitens der Stadtgemeinde 25.000 Euro budgetiert. Die Aktion wird in Kooperation mit der Gemeinde Hirm durchgeführt und dafür ein eigener Verein gegründet. Für Mattersburg werden dort Otmar Illedits und Claudia Schlager als Vorstandsmitglieder sowie An-dreas Feiler als Rechnungsprüfer vertreten sein.

Ziel der Aktion ist es, die Lebensqualität besonders für die ältere Bevölkerung zu steigern. Dabei werden kostenlose, soziale Dienste – wie Fahr- und Begleitdienste zum Einkauf, zur medizinischen Versorgung, Spaziergehdienste, Besuchsdienste – angeboten, von angestellten Mitarbeitern koordiniert und von Ehrenamtlichen ausgeführt.

Bürgermeisterin Ingrid Salamon: „Ich finde die Idee toll, weil man auch als Kommune auf den demografischen Wandel reagieren muss. Es ist mir ein großes Anliegen, für die ältere Bevölkerung in der Stadt die Lebensqualität zu erhalten und zu steigern. Wir haben mit unserem sozialen Grätzel und dem Sozialzentrum ,Villa Martini‘ in Mattersburg bereits wichtige Schritte in diese Richtung gesetzt.“

Soziales Miteinander im Dorf weiter ausbauen

Auch Hirms Bürgermeisterin Ingrid Posch zeigt sich vom Projekt angetan: „Gerade in kleineren Gemeinden wie Hirm, ist das gegenseitige Unterstützen und Helfen ein wichtiger Bestandteil des dörflichen Lebens. Das Projekt ,Nachbarschaftshilfe Plus‘ organisiert und koordiniert diese Aktivitäten und hilft mit, das soziale Miteinander im Dorf weiter auszubauen. Daher war es für uns als Gemeinde schnell klar, bei diesem Sozialprojekt mit dabei zu sein.“

Die Aktion „Gesunde Stadt“ läuft bereits seit dem Jahr 2003. Mattersburg war die erste Gemeinde im Nordburgenland, die die Dickdarmkrebs-Vorsorge durchgeführt hat. Jetzt wird das Angebot in Zusammenarbeit mit dem Land und der Gebietskrankenkasse erweitert.

Als erster Event ist ein Vortrag zum Thema „Gedächtnistraining“ geplant. Die Vorträge und Workshops im Rahmen der „Gesunden Stadt Mattersburg“ sind kostenlos.

Wer sich für das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ in Mattersburg engagieren will, kann sich direkt in der Stadtgemeinde bei Annemarie Lehrner melden: 02626/62332-13