11.700 Euro für Kinder in Afrika gesammelt

Für die von Marko Amminger organisierten Waisenprojekte wurde eifrig gelaufen, gewandert und auch gebastelt.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 17. Januar 2021 | 04:34
440_0008_8008558_mat02rv_freundelaufenfuerafrika.jpg
Karitativ. Marko Amminger und Patrick Floiger, Mitorganisator der Aktion „Freunde laufen für Afrika“.
Foto: Facebook

Seit Jahren engagiert sich der Mattersburger Marko Amminger für Waisenkinder im afrikanischen Luduga in Tansania. Die Haupteinnahmequelle, um die Projekte zu finanzieren, war stets das Benefizevent „Freunde kicken für Afrika“. Aufgrund der Corona-Krise fiel das Turnier heuer aus, Spendengelder für die Kinder gibt es dennoch. Von Marko Amminger selbst wurde die Aktion „Freunde laufen für Afrika“ ins Leben gerufen.

Über Facebook wurde aufgerufen, für jeden gelaufenen oder gewanderten Kilometer einen Euro zu spenden. Wie beim Benefizfußballturnier war auch bei dieser Aktion die Spendenfreude enorm: Insgesamt 10.049,85 Euro wurden eingenommen. Detail am Rande: Die Summe in Euro ist in etwa die Kilometerstrecke von Mattersburg nach Luduga.

Anzeige

„Gemeinsam haben wir 10.049,85 Kilometer, die Strecke von Mattersburg zu unserem Waisenhaus nach Luduga, zu Fuß geschafft und damit direkt in unser ‚Haus der guten Hoffnung‘ 120 Waisenkindern zwischen 1 und 14 Jahren Hoffnung auf ein würdevolles Jahr 2021 gebracht. Was wir gemeinsam mit der Spendenaktion erreicht haben, macht uns stolz und ‚Danke‘ nochmals an alle Teilnehmer von Freunde laufen für Afrika 2020, dass wir miteinander Kinderleben verbessern bzw. retten“, berichtet Amminger.

Mit einer weiterer Aktion der Mattersburger Familien Strobl / Csukovits, Korzil, Illedits, Braunrath, Langegger/Stangl konnte die Spendensumme noch erhöht werden. Gemeinsam mit den Kindern wurde gebastelt und im Rahmen einer Spendenaktion wurden weitere 1.655,35 Euro eingenommen. „Auch den Kindern und Eltern möchte ich ein großes Dankeschön aussprechen“, so Amminger.

Um die Projekte auszufinanzieren, sind noch weitere finanzielle Mittel nötig. „Unser Ziel ist, dass jedes Waisenkind von Luduga so lange wie möglich den Kindergarten, die Schulen oder auch die Universität besuchen kann. Dies wird über Patenschaften finanziert“, so Amminger.

Die Abwicklung dieser Patenschaften wird seit Kurzem von Oliver Grimmer und Margret Sühs organisiert. Falls Interesse an einer Patenschaft besteht, kann per Mail Kontakt aufgenommen werden:

suehs.margret@gmx.at