Mattersburger erlebte Beben auf Lombok. Beim Beben in Indonesien haben Einheimische Robin Lang geholfen – jetzt will er als Dank für ihre Hilfe für Spenden sorgen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 15. August 2018 (05:10)
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Will helfen. Robin Lang bittet Bevölkerung um Spenden.
ZVg

Seinen Trip nach Lombok wird der 27-jährige Robin Lang nicht so schnell vergessen. Gemeinsam mit sechs Freunden reiste er Ende Juli nach Kuta, einer kleinen Stadt in Lombok (Indonesien). És handelte sich dabei um seine „Bachelorreise“. Am 5. August mussten er und seine Freunde das stärkste Beben, das sich je auf der Insel ereignet hat, miterleben.

Lang bittet um Hilfe für Erdbebenopfer

„Wir befanden uns mitten im Epizentrum. Nach dem Beben und Sekunden völliger Stille hörten wir Menschen panisch schreiend aus ihren Häusern rennen und den plötzlich einsetzenden hupenden Verkehr auf der Straße. Einen Angestellten unseres Appartements fragten wir, was gerade passiert“, schildert Robin Lang seine ersten Eindrücke. Sie bekamen die beängstigende Antwort: Tsunami. Danach holten sie das Wichtigste und flüchteten ins Landesinnere, so wie es auch die Einheimischen taten.

Es waren schreckliche Szenen von Mopedstürzen und niederfallenden Menschen. Ein Pritschenwagenfahrer nahm sie und viele andere mit. Die Einheimischen informierten ihn über die aktuelle Situation. Schließlich kam nach drei Stunden die Tsunamientwarnung. „Vier Tage mit rund 350 kleineren Nachbeben saßen wir in Lombok fest, bis ein neu organisierter Flug uns nach Hause brachte“, erzählt der 27-Jährige.

In Lombok herrscht Ausnahmezustand: 1.400 Menschen wurden verletzt, 319 Tote geborgen, 70.000 Häuser sind beschädigt und unbewohnbar. Mittlerweile befindet sich kein Tourist mehr auf der Insel. Die Leute leben aber vom Tourismus.

Aus Betroffenheit bittet Lang um Unterstützung für die Menschen. Infos finden sich unter: https://www.gofundme.com/earthquake-lombok-forgottenchildren.