Rohrbruch sorgte für Überflutung. In der Michael-Koch-Straße ist ein Wasserrohr gebrochen und überflutete den Kreisverkehr. Der Schaden ist enorm.

Von Doris Fischer. Erstellt am 14. Februar 2018 (05:40)
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Arbeiten. Der Kreisverkehr wird vorläufig provisorisch hergerichtet. Im Sommer muss dann der gesamte Straßenzug neu asphaltiert werden. Ersten Einschätzungen zufolge dürfte der Schaden höher sein als derzeit sichtbar ist.
BVZ

Kunden der Billa-Filiale bekamen den Wasserrohrbruch vom Donnerstag der Vorwoche stark zu spüren. Sie konnten beim Kreisverkehr nicht in Richtung Lebensmittelgeschäft abbiegen. Läuft alles nach Plan, kann die Sperre schon heute, Mittwoch, aufgehoben werden.

Bereits am Donnerstag der Vorwoche kam es durch ein defektes Rohr zu einem Wasserrohrbruch am Ende der Michael-Koch-Straße. „Ein altes Gusseisenrohr ist in die Brüche gegangen“, heißt es vonseiten des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland.

„Aus allen Ecken und Enden ist das Wasser ausgetreten“

Um den Schaden zu beheben, musste der Asphalt beim Kreisverkehr aufgeschnitten und das kaputte Rohr rausgeschnitten werden. „Aus allen Ecken und Enden ist das Wasser ausgetreten“, beschreibt ein Mitarbeiter des Wasserleitungsverbandes den Vorfall. Sicher ist, dass die Straße in diesem Bereich stark unterspült wurde. Wie weit die Unterspülung geht, muss laut Experten erst erhoben werden. Danach richten sich auch die Kosten.

„Es wird sicher teurer werden, als angenommen und derzeit sichtbar ist“, meint der Experte. Denn fürs erste wird die unterspülte Stelle provisorisch befahrbar gemacht. „Es kommt eine Asphaltschicht. Erst im Sommer, wenn wieder die Asphaltfirmen in Betrieb sind, wird der gesamte Straßenabschnitt neu gemacht. Wie viel das kosten wird, steht derzeit noch nicht fest“, betont der Mitarbeiter des Wasserleitungsverbandes.

Zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung ist es während der Arbeiten nicht gekommen.