Fixe Stadtgrenzen für Mattersburg. Stadt wird keine Bauland-Umwidmungen vornehmen und zieht eine rote Linie rund um das bestehende Bauland.

Von Bettina Eder. Erstellt am 24. November 2016 (13:43)

Grün, Freiräume, Spielplätze, Bauland – die Raumplaner Werner Tschirk und Josef Schmidbauer von der Stadtgemeinde präsentierten unter regem Interesse der Bevölkerung ihre Pläne für die Stadtentwicklung bis 2030. Wegweisendste Neuerung: Es gibt für die nächsten Jahrzehnte keine Umwidmungen mehr in Bauland. Man setzt auf Verdichtung im Stadtkern und auf die bestehenden Baulandreserven in der Stadt.

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Rund um diese wird jetzt eine Linie gezogen, um eine weitere Verbauung bzw. Zerstreuung der Wohngebiete hintanzuhalten. „Diese Grenzen sind fix“, stellte Bauamtsleiterin Sonja Biricz bei den anschließenden Inforunden fest. Im Gegensatz dazu kann man bei anderen Bereichen und kleineren Maßnahmen, wie etwa Ortsbild oder Freiräume, Spielplätze etc. noch mitreden. Bis Mitte Dezember sind die Pläne in der Bauabteilung zu besichtigen. Dann wird der STEP 2030 überarbeitet und im Gemeinderat beschlossen.