100 Jahre Bauwelt Koch

Das 100-jährige Bestehen der "Bauwelt Koch" wurde im Rahmen eines großen Festes mit viel Prominenz gefeiert - natürlich im VIP-Club des SV Mattersburg, dessen Hauptsponsor das Unternehmen seit 1981 ist!

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Sieben BauWelt-Profi-Center, sechs OBI Märkte mit Gartenparadies mit insgesamt 472 Mitarbeitern, davon sogar 41 Lehrlinge – die Zahlen des Traditionsbetriebes zum eigenen 100er sprechen für sich. Dabei begann alles mit Michael Koch, dem Großvater vom jetzigen, gleichnamigen Seniorgeschäftsführer und seinem kleinen Maurermeisterbetrieb. Dann kam das Baumeistergewerbe, 1936 der Handelsbetrieb dazu.

Bauwelt Koch
Drei Generationen. Michael und Maria Koch, mit Tochter Michaela Koch sowie Enkel Florian Florian Weishaar (Sohn der zweiten Tochter Maria) sowie der Gründervater Michael Koch (links)
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„Damals war das alles anders. Da baute man an einem Haus 10 bis 20 Jahre. Wenn ein Zimmer fertig war, bezog man es und fing mit dem nächsten an“, erinnert sich Koch an seine Kindheit. Er wuchs genauso wie Tochter Michaela Jahrzehnte später im Betrieb auf – Tochter Michaela und ihre Schwester Maria allerdings schon am neuen Standort in der Michael Koch Straße. „Die Wohnung hatten wir im ersten Stock. Ich war vom ersten Tag an mit dem Baustoff verbunden“, so Geschäftsführerin Michaela Koch heute. Den Familienbetrieb spürt man durch und durch – und das nicht nur in der Geschäftsführung, denn „die meisten unserer Angestellten bleiben vom Lehrling bis zur Pension“.

Bauwelt Koch
Alter Standort. Michael Koch und seine Gattin Maria (Bild r.) übernahmen das Geschäft 1961 und zogen mit Firma, Kind und Kegel in die Michael Koch-Straße 
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Genauso wie die Kunden, denn auch da gibts noch einige, die genausolang mit Koch zusammenarbeiten, wie er selbst in der Firma ist: beeindruckende 70 Jahre. Dieses Vertrauen bei den Mitarbeitern und Partnern muss man sich verdienen. „Wir sind Mitglieder aber auch Konkurrenten und da schaut man sich was von den andern ab. Die Kochs haben viele Lehrlinge, sie gehen fair mit Kunden und Lieferanten um – höflich und respektvoll und mit der Akzeptanz den anderen leben zu lassen“, streut der Präsident der Baustoffhändler Ewald Kronheim Rosen.