Folge: Forchtensteiner Geißgrabenbach stark verschmutzt. Der Geißgrabenbach in Forchtenstein war letzte Woche stark verschlammt. Grund dafür ist ein Teich, der wohl von einem Anrainer ausgepumpt wurde.

Von Harald Leitner. Erstellt am 23. Juni 2020 (05:34)
Aufgrund des Schlammes eines Fischteichs war der Geißgrabenbach in Forchtenstein sehr stark verschmutzt.
zVg

Für viele Spaziergänger war es ein schockierendes und ungewöhnliches Bild: Im Geißgrabenbach in Forchtenstein floss letzte Woche nicht wie sonst klares Wasser, sondern dunkler, zäher Schlamm. Dieser kam aus einem umliegenden Teich und sorgte für Gesprächsstoff in der Bevölkerung. „Ein Fischteichbesitzer wollte seinen Teich reinigen und hat deshalb den Schlamm mit einer Pumpe in den Bach geleitet“, äußert sich der Mattersburger Bezirkshauptmann Werner Zechmeister zu dem Vorfall.

Ein Verfahren gegen den Täter sei im Laufen, das Strafausmaß ist noch nicht bekannt. Spaziergänger und Radfahrer dürfen allerdings schon beruhigt sein, mittlerweile sind die Aufräumarbeiten abgeschlossen, der Schlamm ist beseitigt und der Bach führt wieder ausschließlich Wasser. „Es werden keine weiteren Schäden für die Umwelt bestehen bleiben“, versichert Zechmeister.

An zwei Stellen des Baches führen beliebte Rad- und Wanderwege über den Geißgrabenbach, bei vielen Anrainern war deshalb die Verärgerung über die Verschmutzung groß. Vor allem die Furt am Güterweg Lehnweg war besonders stark betroffen, auch an der Kreuzung der Wiesenerstraße und Hochbergstraße mussten Arbeiten durchgeführt werden. „Unser Hund geht für gewöhnlich jeden Tag an dieser Stelle baden, bei diesem Schlamm konnte ich sie allerdings nicht in das Wasser lassen“, berichtete eine Spaziergängerin aus Forchtenstein, die den Schlamm letzten Dienstag zum ersten Mal bemerkte.