Totalsperre der S4-Abfahrt im Herbst

Etwa Anfang November soll die Mattersburger S4-Abfahrt komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet.

Bettina Eder
Bettina Eder Erstellt am 08. Juni 2016 | 05:05
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1313213 Arena Mattersburg Totalsperre im Herbst
Foto: NOEN, zVg
Mindestens vier, längstens bis zu sechs Wochen wird die Arena Abfahrt komplett gesperrt, so der Plan der Abteilung 8, Straßenbauabteilung des Landes. Das soll in Bauphase vier – etwa ab Ende Oktober - passieren.

Wie bekannt, wird der verkehrsneuralgische Bereich beim Einkaufszentrum Arena mit einer Ampel statt dem jetzigen Kreisverkehr entschärft werden. Drei Monate sollen die Bauarbeiten insgesamt dauern – Start ist etwa Mitte August bis Anfang September.

„Einige formale Dinge – ein Bescheid vom Ministerium sowie die Verhandlung mit der Bezirkshauptmannschaft betreffend die Baustellenabsicherung und Umleitungsmaßnahmen – sind noch offen“, so Abteilungsleiter Baudirektor Wolfgang Heckenast.

„Überwintern“ mit Sperre ausgeschlossen

Neben der neuen – ebenfalls Ampel-geregelten Zufahrt zur Arena West, wird ein „Bypass“ zur B50 errichtet. In den ersten Bauphasen soll der Verkehr zwar ungehindert, aber langsamer über den Kreisverkehr oder in weiterer Folge über eine provisorische vierarmige Ampelsituation fließen.

Erst in Bauphase vier, die etwa Ende Oktober bis Mitte November starten wird, wird es eine Totalsperre geben. Ein „überwintern“ mit der Totalsperre sei allerdings ausgeschlossen: „Vor dieser Bauphase wird entschieden ob wir es durchziehen oder ob das Provisorium bis zum Frühjahr bleibt“, so Hauptreferatsleiter Hannes Steck.

„Ein Verkehrsleitsystem soll gewährleisten, dass es zu keinen gröberen Verkehrsproblemen kommt“, so Heckenast. „Das Konzept ist mit den Gemeinden abgestimmt, die Verhandlung mit der BH steht noch aus. Diese war allerdings immer eingebunden“, so Heckenast.

Insgesamt kostet die Verkehrslösung 1,8 Millionen Euro. Aus dem Büro des zuständigen Verkehrs- und Finanzlandesrates Helmut Bieler heißt es dazu: „Der Arena Betreiber trägt davon 40,4 Prozent (rund 730.000 Euro), den Rest teilen sich ASFINAG und das Land.“