Neudörfler Feuerwehrmann zeigte sein Können

Florian Steurer belegte beim TFA 2019 in Siegendorf den 17. Platz.

Erstellt am 29. Mai 2019 | 04:02
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Florian Steurer ist seit seiner Kindheit Mitglied bei der Feuerwehr.
Foto: BVZ

Beim Wettkampf „Toughest Firefighter Austria“, der vor Kurzem in Siegendorf über die Bühne ging, mussten die Teilnehmer ihr Durchhaltevermögen und sportliches Können unter Beweis stellen.

Dazu entschied sich Berufsfeuerwehrmann Florian Steurer. Bei einer Anzahl von 65 Teilnehmern aus derselben Altersgruppe, die sowohl aus ganz Österreich als auch aus Deutschland und England angereist kamen, belegte der Neudörfler den stolzen 17. Platz.

Alle FF-Männer können teilnehmen

Bei diesem Wettbewerb können alle interessierten Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen teilnehmen. Florian Steurer meldete sich an und begann bereits ein halbes Jahr vorher, zu trainieren, um fit für die Bewerbe zu sein.

„Drei- bis viermal täglich bin ich in unserem Feuerwehrhaus in Neudörfl, um dort mit den vorhandenen Geräten zu trainieren“, erzählt Steurer. Für die insgesamt vier Stationen beim „Toughest Firefighter Austria“ sollte man nämlich gut vorbereitet sein.

Die erste Station war ein Treppenlauf, bei dem elf Stockwerke eines Hochhauses über ein Treppenhaus überwunden werden mussten. Bei der zweiten Station wurde eine befüllte Tragkraftspritze über eine Strecke von etwa 40 Metern bis zu einem Hindernis gezogen. Das Ziel dahinter musste abgespritzt werden und der Schlauch wieder zurückgetragen werden. Für die dritte Station wurden zwei Kanister zu je 15 kg von den Teilnehmern über drei Stockwerke nach oben getragen.

Oben angekommen zogen die Teilnehmer zwei Schläuche den Turm hinauf, um anschließend den Turm mit den zwei Kanistern wieder hinunterzumarschieren. Bei der vierten Station musste ein Hammerschlitten durch Schläge mit einem fünf Kilogramm schweren Hammer bis zur Endmarkierung befördert werden. Danach nahmen die Teilnehmer einen Kanister auf und trugen ihn zweimal durch zwei Tunnel. Daraufhin wurde eine 80 kg schwere, mit Sand befüllte Puppe 100 Meter weit befördert und abgelegt. Als letzte Herausforderung mussten die Teilnehmer eine drei Meter hohe Eskaladierwand überwinden. Für eine Station hatten die Teilnehmer vier Minuten Zeit. Zwischen den Disziplinen gab es jeweils eine vierminütige Pause.

Von klein auf brennt Florians Herz für die Feuerwehr: „Angefangen habe ich in der Feuerwehrjugend in Neudörfl. Daraufhin besuchte ich jahrelang Ausbildungen bis ich schließlich zum Zugskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Neudörfl ernannt wurde. Das war mir aber noch immer nicht genug. Deshalb beschloss ich, mich bei der Berufsfeuerwehr zu bewerben, bei der ich im Juli schließlich angenommen wurde.“

Steurer möchte zukünftig erfolgreich sein und ist somit auch auf der Suche nach Sponsoren: „Zu Beginn würde ich mich über einen persönlichen Trainer freuen. Ich bin mit den Wettbewerbsantritten erst im Anfangsstadium, möchte aber weit darüber hinaus gehen“.