Neue Pächterin für Joe‘s Pub in Sigless. Orsolya „Uschi“ Pataki leitet seit Anfang des Jahres „Joe‘s Pub“. Großartig verändern will sie im Lokal nichts.

Von Christian Artner. Erstellt am 08. Februar 2020 (04:44)
Mit 1. Jänner 2020 wurde das Lokal „Joe´s Pub“ von Orsolya „Uschi“ Pataki übernommen. Bürgermeister Josef Kutrovatz und Vizebürgermeisterin Ulrike Kitzinger wünschten der neuen Betreiberin im Namen der Gemeindevertretung alles Gute und viel Erfolg.
zVg

Nachdem Johann „Joe“ Vakovics, der lange Zeit erfolgreich „Joe’s Pub“ in Sigleß geführt hat, Ende letzten Jahres in den wohlverdienten Ruhestand übergetreten ist, leitet seit 1. Jänner Orsolya Pataki die Geschäfte des Lokals. Neun Jahre war die ursprünglich aus Ungarn stammende Pataki, die jeden Arbeitstag von ihrem Heimatort nach Sigleß pendelt, bereits Kellnerin bei Johann Vakovics. „Mein Chef hat mich dann gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, das Lokal weiter zu führen. Und ich habe gesagt: ‚Ich bin jetzt schon neun Jahre hier, wieso nicht?‘ Und so habe ich es übernommen“, erzählt die 36-Jährige, wie es dazu kam, dass sie jetzt zu ihrer eigenen Chefin wurde.

„Es wird nicht „Uschi‘s Pub daraus“

Im Lokal will sie keine größeren Veränderungen vornehmen. Die Einrichtung, das Heurigenkonzept, die Öffnungszeiten sollen wie gehabt weiter unverändert bleiben. „Die Gäste haben sich bereits daran gewöhnt, deshalb werde ich auch nichts groß verändern. Es bleibt eigentlich alles, wie es war.“ Lediglich eine neue Kellnerin hat sie eingestellt, um sozusagen die Lücke, die sie selbst hinterlassen hat, zu schließen. Und auch ihr Ehemann hilft ab und zu aus, sollte das Pub aus allen Nähen platzen, was vielleicht wieder am 7. März passieren könnte, wenn seit vielen Jahren erneut der „Cola-Rum-Ball“ gemeinsam mit dem Sportverein veranstaltet wird. 300 Gäste waren zu Höchstzeiten anwesend, um das Schwarz-Braune Gemisch zu schlürfen, erinnert sie sich.

Auch der Name „Joe’s“ Pub soll beibehalten werden. „Es wird nicht ‚Uschi’s Pub‘ daraus“, lacht die dreifache Mutter (5, 6 und 10 Jahre). Eine Veränderung, die für die nächste Zeit geplant ist, fällt ihr dann doch noch im letzten Moment ein: „Wir möchten in Zukunft Pizza machen.“ Ob nach italienischer, ungarischer, österreichischer oder sonst einer skurrilen Art bleibt noch abzuwarten.