Mattersburg/Walbersdorf: Fasching zwischen Absage und Warten

Erstellt am 17. Februar 2022 | 03:07
Lesezeit: 2 Min
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2020 war beim Walbersdorfer Umzug viel los. Heuer wird es ihn nicht geben.
Foto: Richard Vogler
Der Walbersdorfer Umzug am Faschingssamstag wurde abgesagt. Die Stadtgemeinde und das Peacock warten am Dienstag mit Veranstaltungen auf. Was es dort konkret gibt, ist noch offen – man wartet noch die Corona-Auflagen der Regierung ab.
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Mit der Omikron-Variante des Coronavirus werden die Maßnahmen von Seiten der Bundesregierung mehr und mehr gelockert. Um für das Faschingswochenende zu planen, ist hingegen die große Unbekannte, welche Vorschriften es zu diesem Zeitpunkt gibt.

Der Walbersdorfer Faschingsumzug findet heuer definitiv nicht statt. „Wir brauchen eine entsprechende Vorlaufzeit, um Teilnehmer zu organisieren. Am Samstag vergangener Woche haben wir uns dazu entschlossen, den Umzug auch heuer nicht zu veranstalten“, berichtet Jessica Bauer, Mitglied des Organistationsteams vom Veranstalter, dem „Jugendclub 88“.

Der Umzug am Faschingssamstag in Walbersdorf wurde 2020 zum ersten Mal veranstaltet, da jener am Dienstag in Mattersburg abgesagt wurde. Die Premiere in Walbersdorf war auch ein großer Erfolg - zwischen 1.000 und 1.500 Besucher konnten angelockt werden. Von Seiten der Stadtgemeinde plant man eine Veranstaltung für den Faschingsdienstag (1. März). „Es wird auf jeden Fall etwas am Veranstaltungsplatz, den Corona-Vorgaben angepasst, stattfinden. Wir hoffen, dass es zumindest möglich ist, eine Punschhütte aufzustellen und auszuschenken, wir stehen auch in Kontakt mit dem Peacock. Ist dies nicht möglich, wird auf jeden Fall Bürgermeisterin Claudia Schlager Faschingskrapfen verteilen“, wird von Seiten des Stadtmarketings berichtet.

Auch Peacock-Chef Holger Stefanitsch wartet noch ab, welche Vorschriften es konkret gibt. „Was wir auf jeden Fall veranstalten, ist eine Faschingsparty im Lokal. Sollte es möglich sein, wird es auch am Veranstaltungsplatz etwas von unserer Seite her geben. Ich denke, die Mattersburger haben sich einen richtigen Fasching verdient“, so Stefanitsch.

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