Der Mattersburger Florianihof bleibt erhalten

Südburgenländer Klaus Glavanics kauft das Gebäude. Gastro-Betrieb nach wie vor vorgesehen.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 31. Dezember 2020 | 05:55
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Der Florianihof wurde im Jahre 1957 geöffnet. Ob es dort weiter Gastronomie geben wird, ist noch offen.
Foto: BVZ

Der Florianihof war der erste Betrieb, der im Zusammenhang mit der Commerzialbank in die Pleite schlitterte, da der Gastro-Betrieb zu 100 Prozent im Besitz der Commerzialbank stand. Im Rahmen des Konkursverfahrens wurde von Masseverwalter Christian Supper (RSS Rechtsanwälte) für das Gebäude zunächst ein Schätzgutachten in Auftrag gegeben. Im November (die BVZ berichtete) gab es bereits mehrere Interessenten.

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Vor kurzem ging der Verkauf über die Bühne und es ist fix, dass es an diesem Standort auch weiterhin Gastronomie geben wird. „Der Vertrag wurde bereits unterschrieben, der neue Besitzer wird dort auch weiterhin Gastronomie betreiben“, berichtet Supper. Der neue Käufer ist Klaus Glavanics. Der Südburgenländer beszätigt den Kauf – Details, was genau mit dem Florianihof geplant ist, verrät er nicht: „Es wird dort Gastronomie auch weiterhin geben, so viel ist fix. Details und Pläne kann man dann im Jänner verlautbaren“, hält der Markt Neuhodiser fest. Für Glavanics ist der Florianihof nicht die erste Neueröffnung in letzter Zeit.

Er übernahm im heurigen Jahr bereits das Gasthaus und Hotel Rose in Rechnitz und eröffnete das „Stadthotel“ in Oberwart. Ebenso in Oberwart setzt Glavanics das „PinkaCenter“ um: Auf knapp 2.500 Quadratmeter entsteht eine Betriebsküche, die rund 500 Quadratmeter hat und wo bis zu 1.500 Essen pro Tag gekocht werden. Der Baustart dafür steht kurz bevor und im kommenden Jahr soll eröffnet.
Für Mattersburgs Bürgermeisterin ist die Übernahme von Glavanics „natürlich eine sehr gute Sache. Für den Standort und die Stadt selber ist es enorm wichtig, dass es dort weiterhin einen Gastronomiebetrieb geben wird.“