Eine „Rallye-Strecke“ durch Mattersburg

Laut Peter Pregl (LZM) gibt es nach wie vor Raser im Bereich der Fußballakademie. Verkehrsausschuss nimmt sich des Themas an.

Erstellt am 27. März 2021 | 04:34
Eine „Rallye-Strecke“
Die zur Fußballakademie führende Sinowatzstraße (oben links), die Kreuzung Hirtengasse/Wienerstraße wie auch die Kreuzung Pielgasse/Römerweg waren Thema in der Gemeinderatssitzung. 
Foto: Richard Vogler

Im Rahmen der vorwöchigen Gemeinderatssitzung wurden auch Verkehrsthemen angesprochen, die bei der nächsten Sitzung des zuständigen Ausschusses behandelt werden. Peter Pregl (Liste Zukunft Mattersburg) verwies auf die Situation bei der Fred Sinowatzstraße (jene Straße, die zur Fußballakademie führt) und die Verlängerung der Schärfstraße. Im Gespräch mit der BVZ ging er ins Detail: „Zum Teil wird von der Schärfstraße von der 30er-Zone weggerast, dann weiter in die Sinowatz-Straße. Das ist dort teilweise wirklich eine Rallye-Strecke. Irgendeine Lösung muss es dort geben, ich könnte mir Schwellen vorstellen oder die Verlängerung der 30er-Zone“.

Eine „Rallye-Strecke“
Richard Vogler

Die BVZ berichtete bereits im Juli des Vorjahres von diesem Problem. Immer wieder gab es Raser, die mit enorm überhöhter Geschwindigkeit die Sinowatz-Straße entlang rasten. Dem Vernehmen nach sollen diese Raser (es soll sich um zwei Autofahrer gehandelt haben) nicht mehr ihr „Unwesen“ treiben, wie eine Bewohnerin der OSG-Siedlung in der Wienerstraße zu berichten weiß. Dennoch: „Die Sinowatz-Straße lädt zum Schnellfahren ein, viele Autofahrer halten sich nicht an den vorgeschriebenen ‚50er‘“, so die Frau. SPÖ-Gemeinderat Thomas Tschach, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, erläutert die weitere Vorgehensweise: „Der Verkehrsausschuss wird sich bei der nächsten Sitzung dieser Themen annehmen. Falls es eine Empfehlung für eine Änderung gibt, wird diese dem Gemeinderat mitgeteilt.“

In weiterer Folge würde die Gemeinde dann einen Antrag an die BH stellen, wobei die Entscheidung dann bei der Behörde liegt. Nächster Punkt, den Pregl aufs Tablett brachte, ist die Situation bei der Kreuzung Hintergasse/Wienerstraße. „In der Früh gibt es Ladetätigkeiten der Firma Teuschler, dies ist ja vollkommen legitim. Es kommt jedoch immer wieder vor, dass tagsüber dort Privat-Pkw bis zum Schutzweg nach vorne parken. In Fahrtrichtung zur Kreuzung ist dann nicht einsehbar, ob Personen am Schutzweg gehen.“ Geht es nach Grün-Gemeinderätin Elisabeth Mendoza, so kommt es in der Pielgasse, und zwar bei der Einfahrt zum Römerweg, ebenso immer wieder zu gefährlichen Situationen.