Pkw-Grenzübertritt nur für Schattendorfer und Agendorfer

Erstellt am 02. August 2022 | 17:04
Lesezeit: 2 Min
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Die Straße zwischen Schattendorf und Agebendorf soll bald nur mehr für Fahrzeuge aus diesen beiden Gemeinden passierbar sein. Foto: zVg
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Initiative der Schattendorfer SPÖ, nun will man mit Kollegen aus Agendorf in Kontakt treten.
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Bis vor einigen Jahren gab es einen Feldweg zwischen Agendorf und Schattndorf. Dann wurde eine Straße in Form eines EU-geförderten Transborderprojektes umgesetzt. Bald erkannten Arbeitnehmer aus dem Raum Sopron, dass dieser grenzüberschreitende Verkehrsweg wesentlich kürzer ist, als der über den Grenzübergang Klingenbach. Seitdem werden die Straßen von Schattendorf und den Nachbargemeinden vom Verkehr der ungarischen Nachbarn überflutet.

2015 wurde deshalb eine temporäre Sperre von Wochentags zwischen 5 und 8 Uhr sowie zwischen 16 und 19 Uhr eingeführt. Das brachte zwar eine leichte Eindämmung des Verkehrs, aber die ungarischen Arbeitnehmer und deren Arbeitgeber in Österreich gestalteten die Arbeitszeiten einfach flexibler, womit man wieder dort war, wovon man eigentlich weg wollte. Auch die gesetzten Maßnahmen wie die Kurzparkzone rund um den Friedhof, konnten nicht richtig exekutiert werden.

„So haben wir den Grundsatzbeschluss gefasst, den Verkehr in dieser heiklen Zone, in der im Herbst der neue Pflegestützpunkt mit 29 Wohneinheiten eröffnet sowie die Kindergartenerweiterung umgesetzt wird, mit geeigneteren Maßnahmen einzudämmen“, so Bürgermeister Thomas Hoffmann.

Nur Pkws aus Agendorf und Schattendorf sind erlaubt

Ziel ist es, den grenzüberschreitenden Verkehr nur Fahrzeugen aus Schattendorf und Agendorf zu gestatten. Es wird deshalb so rasch wie möglich ein Schranken beim Grenzübergang angebracht, der automatisch die Fahrzeuge scannt und die Zufahrt nur registrierten Pkws – die Registrierung erfolgt in den Gemeindeämtern – freigibt.

Ansonsten dürfen nur Fußgänger, Radfahrer und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge die Grenze passieren. Wir treten diesbezüglich in Verhandlung mit den Kollegen aus Agendorf“, so Thomas Hoffmann.

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