Fragebögen sollen Rückschlüsse geben. Kinder werden mittels Fragebogen Rückmeldungen zu den Lehrerinnen und dem Unterricht geben.

Von Richard Vogler. Erstellt am 25. Januar 2020 (03:58)
Direktorin Rafaela Strauß: „Feedback-Kultur ist mir sehr wichtig.“
Vogler

Die Lehrerbewertungs-App „Lernsieg“ schlug im vergangenen Jahr hohe Wellen. Entwickelt wurde die Anwendung vom 18-jährigen Benjamin Hadrigan. Mit der Software konnten Schüler Lehrer öffentlich und anonym bewerten, nach heftiger Kritik wurde die App wieder eingestellt.

Lehrerinnen erstellen Fragebögen selbst

In der Mattersburger Volksschule erstellen heuer die Lehrerinnen gemeinsam selbst Fragebögen, um von den Eltern und Schülern zum Unterricht ebenso Rückmeldungen einzuholen – dies jedoch auf internem Weg und nicht in digitaler Form. „Die Kinder erhalten einen Fragebogen. Wie nehmen sie das Schulklima, die Lehrerinnen, den Unterricht wahr, wie kommen sie mit den Hausübungen zurecht, ist der Umfang angemessen oder zu viel“, nennt Direktorin Rafaela Strauß einige der Punkte, die abgefragt werden.

Den Erstklässlern, die sich mit dem Lesen noch etwas schwer tun, helfen die „Buddies“ (ältere Schüler, die jüngeren mit Rat und Tat zur Seite stehen) beim Ausfüllen des Bogens.

Die Fragen werden im April oder Mai an die Eltern und Schülerinnen und Schüler ausgeteilt werden. Sobald die Auswertungen feststehen, werden diese mit den Lehrkräften besprochen und in weiterer Folge auch im Schulforum (Zusammenkunft Direktion/Lehrkräfte/Eltern) kommuniziert.

„Feedback-Kultur ist mir sehr wichtig. Ich denke, dass wir aus den Rückmeldungen wichtige Schlüsse für den Unterricht ziehen können“, so Strauß.