Von Mattersburg nach Pöttelsdorf: Neue Verbindung für Radler

Erstellt am 25. Juni 2022 | 04:41
Lesezeit: 3 Min
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Eröffnung. Baudirektor Wolfgang Heckenast, Pöttelsdorfs Bürgermeister Christian Kurz, , Landtagsabgeordnete und Mattersburgs Bürgermeisterin Claudia Schlager, Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Pöttelsdorfs Vizebürgermeisterin Eva Schachinger, und Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland vor der Arena Mattersburg.
Foto: Landesmedienservice
Zwischen der Arena Mattersburg und Pöttelsdorf gibt es nun einen neuen Radweg.
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Die Radverbindung zwischen der Arena Mattersburg und Pöttelsdorf, die die beiden Gemeinden in Kooperation mit dem Land Burgenland und der Mobilitätszentrale Burgenland umgesetzt haben, wurde vor Kurzem eröffnet.

Der Routenverlauf führt vom Einkaufszentrum Arena Ost parallel zur B50 und schließt an der Gemeindegrenze an den ebenfalls neu errichteten Weg an.

„Auch der neue Radweg wird schon gut befahren. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig der Ausbau der Radinfrastruktur und der öffentlichen Verkehrswege ist.“ Bürgermeisterin Claudia Schlager

Am Pöttelsdorfer Gemeindegebiet wurde der Weg überwiegend als Güterweg für die gemeinsame Nutzung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Radfahrenden und Fußgängern ausgeführt. „Durch den Ausbau des Güterweges neben der B50 ist es nun endlich möglich, sicher zu Fuß und mit dem Rad vom Ortszentrum Pöttelsdorf über die Triftgasse zur Arena zu gelangen“, zeigt sich Bürgermeister Christian Kurz zufrieden.

Von der Arena Ost führt die Radverbindung dank einer zusätzlichen Lichtsignalanlage über die Arenakreuzung sicher in die Arena West. „Ein bestehender Radweg verbindet schon jetzt das Stadtzentrum von Mattersburg mit dem Einkaufszentrum Arena und wird von den Mattersburgerinnen und Mattersburgern gerne genutzt. Auch der neue Radweg wird schon gut befahren. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig der Ausbau der Radinfrastruktur und der öffentlichen Verkehrswege ist“, betont Bürgermeisterin Claudia Schlager.

Darüber hinaus wird damit auch eine zusätzliche Anbindung an den Radweg R1, die Hauptradroute durchs gesamte Burgenland, hergestellt. Das ist insbesondere für die Anrainerinnen und Anrainer, die in Mattersburg nördlich der Michael-Koch-Straße wohnen, eine etwas direktere Verbindung zum R1 als bisher. Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf rund 370.000 Euro.

Zudem hat die Radverbindung eine überregionale Bedeutung, weil auch für die Ortschaften Zemendorf, Stöttera, Draßburg, Antau, Zagersdorf die Arena und das Ortszentrum von Mattersburg in einer attraktiven Rad-Distanz liegen und jetzt sicher erreichbar sind.

Augenmerk auf Radnetz zwischen den Gemeinden

Rund 25 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren in die Radinfrastruktur des Landes investiert.

„Besonderes Augenmerk wird beim Ausbau des Landesradnetzes auf die Verbindungen zwischen den Gemeinden gelegt, denn das Radfahren auf hochrangigen Landesstraßen, auf denen der Pkw- und Lkw-Verkehr mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs ist, ist nicht attraktiv und bedeutet ein Sicherheitsrisiko für die Radfahrer und Fußgänger. Außerdem geht es darum, wichtige Ziele der Gemeinden und der Region durch Radverbindungen gut erreichbar zu machen“, führte Verkehrslandesrat Heinrich Dorner bei der Präsentation aus.

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