Mattersburger Gemeinderat: Grüne dabei, NEOS und MFG nicht

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 04:18
Lesezeit: 2 Min
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111 Stimmen für die NEOS von Robert Strnad waren zu wenig für den Einzug in den Gemeinderat.
Foto: zVg
Robert Strnad war für die NEOS mit dem Ziel angetreten, den Einzug in den Gemeinderat zu schaffen, ausgegangen ist es sich nicht...
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„Natürlich bin ich enttäuscht. Das Ergebnis war sehr knapp, aber so ist es eben. Es war sicher ein Nachteil, dass ich alleine war (Anm.: Er trat in Mattersburg als einziger für die NEOS an). Dennoch: Strnad wird sich weiter für die NEOS engagieren.

„Es heißt jetzt ‚Krone richten‘ und weitermachen, es ist kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Es haben ja auch mehr als drei Prozent der Wähler für die NEOS gestimmt. Obwohl ich nicht im Gemeinderat bin, ist es doch ein gewisser Auftrag, weiter zu arbeiten.“ Nachdenklich stimmt Strnad die Wahlbeteiligung: „Diese ist viel zu gering. Man muss alles versuchen, jeden einzelnen Wähler zur Urne zu bringen.“

Grün-Kandidatin Elisabeth Mendoza-Vazquez trat bei der Bürgermeisterwahl nicht an. Für die Gemeinderatswahl hatte sie sich zum Ziel gesetzt, die Stimmen zu vermehren. Dies ist sich nicht ausgegangen. Wählten 2017 noch 165 Personen die Grünen, waren es dieses Mal 135 und den Einzug in den Gemeinderat hätte die Umweltpartei beinahe verpasst.

Die Gründe für den Rückgang an Stimmen? „Ich denke, die SPÖ hatte auch einige Umweltthemen in ihrem Parteiprogamm. Vielleicht lag es auch an bundesweiten Themen. Viele Grüne haben eher eine ‚Anti-Impfeinstellung‘. Ich werde im Gemeinderat bleiben und Klaus Jelinek für die spätere Arbeit aufbauen.“ Die wenigsten Stimmen in Mattersburg erhielt die MFG: Spitzenkandidatin Margit Kovacic und ihr Team erreichten lediglich 66 Stimmen.

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