Neue Mandatare für den Mattersburger Gemeinderat

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 05:23
Lesezeit: 2 Min
Einige Kandidaten schafften aufgrund der Vorzugsstimmen den Einzug in den Mattersburger Gemeinderat.
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Die Mandatsverteilung, das Bürgermeister- und Vizebürgermeisteramt ist seit Sonntag bekannt. Beim Punkt wer im Gemeinderat die handelnden Personen sein werden, gibt es noch offene Fragen (siehe ganz unten).

Vorab gibt es eine Reihung der Kandidaten, mit einer gewissen Anzahl an Vorzugsstimmen kann der oder die nächsthöher Gereihte der eigenen Partei „überholt“ werden. Bei der SPÖ schafften dies Andreas Korzil (auf Platz 16 gereiht) und Richard Haiden junior (auf Platz 21 gereiht) – den Einzug in den Gemeinderat verpassen somit Martina Mayer-Hofmann und Thomas Lang.

Am Wahlabend zeigte sich Haiden sichtlich gerührt von seinen 79 Vorzugsstimmen, er war jedoch noch unschlüssig, ob er sein Mandat annehmen wird. Tags darauf entschloss er sich, in den Gemeinderat einzuziehen. „Ich arbeite schon seit 2007 für die SPÖ mit. Es ist ein Auftrag der Wähler an mich, in den Gemeinderat einzuziehen“, so Haiden.

Auch Korzil wird das Mandat annehmen. „Ich freue mich über meine 84 Vorzugsstimmen. Ich will im Gemeinderat meinen Beitrag leisten, Mattersburg zu einer noch lebenswerteren Stadt zu machen. Ein großes Anliegen ist mir der Sport in Mattersburg. Vor allem den Kindern sollen noch mehr gute Möglichkeiten geboten werden, um bei Vereinen Sport zu machen“, so Korzil.

Ginge es nach den Vorzugsstimmen, so würden die sechs Mandate der ÖVP auch den ersten Sechsplatzierten zufallen. Cornelia Salamon wird ihr Mandat jedoch nicht annehmen, für sie rückt der aus Hirm stammende und nun in Mattersburg wohnhafte Peter Wagentristl in den Gemeinderat. Bei der Tschürtz-Liste würde nach seinem Vorzugsstimmen-Ergebenis Werner Lehner anstelle von Kerstn Hötschl im Gemeinderat Platz nehmen. „Aus gesundheitlichen Gründen bin ich noch am überlegen“, so Lehner.

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