„Tschürtz-Tausender“ sorgt für Diskussionen in Mattersburg

Erstellt am 30. Juni 2022 | 04:37
Lesezeit: 2 Min
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Hans Tschürtz.
Foto: BVZ
SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst spricht von „letzter politischer Verzweiflungstat“.
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Hans Tschürtz kündigt – sofern er in das Amt des Ortschefs gewählt wird – die nächsten Zuschüsse an: Neben dem Wohntausender für sozial benachteiligte Familien will er eine Kinderstarthilfe wie auch eine Schulstarthilfe um je 1.000 Euro umsetzten. Laut Tschürtz seien dies rund 1,2 Millionen Euro, die man über die „Freie Finanzspitze“ der Stadtgemeinde (im letzten Budget betrug dies 1,5 Millionen Euro) finanzieren will.

„Von FPÖ-Klubobmann Hans Tschürtz ist dies die letzte politische Verzweiflungstat, die seiner nicht würdig ist.“  SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst

Mit der Freien Finanzspitze werden im Jahr laufend Investitionen getätigt, das Geld würde somit für andere Projekte fehlen. Wo Tschürtz einsparen will? Konkrete Vorschläge fehlen aktuell. „Dies wird bei einer Budget-Pressekonferenz bekannt gegeben. Es gibt sicher Projekte, bei denen man einsparen kann“, so Tschürtz.

Bürgermeisterin Claudia Schlager will diesbezüglich kein Statement abgeben, von Seiten der SPÖ reagiert Landesgeschäftsführer Roland Fürst mit einer Aussendung: „Von FPÖ-Klubobmann Hans Tschürtz ist dies die letzte politische Verzweiflungstat, die seiner nicht würdig ist. Er hat mit der Stadt Mattersburg wenig zu tun und nun versucht er mit allen Mitteln Aufmerksamkeit zu erreichen, indem er den Menschen verspricht, was er schon längst umsetzen hätte können. Hans Tschürtz war fast fünf Jahre LH-Stellvertreter und ist aktuell FPÖ Klubobmann, wo er sehr gut verdient hat. Wenn er es wirklich ernst mit seinen Ankündigungen meinen würde, dann hätte er schon längst seine Gehälter spenden können, so wirkt das sehr durchsichtig und völlig unglaubwürdig“, so Fürst.

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