Verhandlungen wegen Rückhaltebecken stocken. Das Projekt beim Marzerbach kann noch nicht umgesetzt werden: Eine prominente Unterschrift fehlt noch.

Von Richard Vogler. Erstellt am 29. März 2018 (02:02)
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Rückhaltebecken
Philipp Grabner

Schon seit dem Jahre 2014 versucht die Stadtgemeinde Mattersburg das Rückhaltebecken beim Marzerbach umzusetzen. Aktuell spießt es sich an der Unterschrift einer prominenten Besitzerin – was auch für einigen Gesprächsstoff sorgt.

Keine Einigung mit Grundstückbesitzern

Die ersten drei Varianten konnten nicht umgesetzt werden, da man sich mit Grundstücksbesitzern nicht einigen konnte. Und auch die vierte ist mittlerweile ins Stocken geraten, wie Bürgermeisterin Ingrid Salamon bei der kürzlich stattgefunden Gemeinderatssitzung bekannt gab: „Wir haben zu 99,9 Prozent die Unterschriften, von einem der Besitzer fehlt diese hingegen. Dies ist eine leidige Geschichte. Ich habe immer gesagt, dass eine Enteignung keine Option ist. Mittlerweile weiß ich jedoch nicht mehr, was ich machen soll. Wir werden uns weiterhin bemühen und in Verhandlungen bleiben.“

Der Name des Grundstücksbesitzers wurde von Salamon nicht genannt. Recherchen der BVZ ergaben, dass das angesprochene Areal im Besitz der Marzerin Gabi Hüller ist. „Die Verhandlungen hat mein Ehemann geführt, dazu möchte ich nichts sagen“, so Gabi Hüller.

Auch Gatte Gerald Hüller, seines Zeichens Bürgermeister von Marz und bei der Landesverwaltung auch Leiter des Hauptreferates Wasserwirtschaft, hält sich bedeckt. „Dazu möchte ich kein Statement abgeben“, hält Gerald Hüller fest.