Mattersburger Umleitung im Juli

Aktuell gibt es noch Arbeiten für die Einbautenträger. Ab 6. Juli startet die „eigentliche“ Sanierung, auch im kommenden Jahr wird im Stadtzentrum gearbeitet.

Richard Vogler
Richard Vogler Erstellt am 12. Juni 2020 | 05:49
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In diesem Bereich, bei der Trafik Spuller, startet man mit der „eigentlichen“ Bachdeckensanierung.
Foto: Vogler

Im Rahmen der Pressekonferenz zum Bauprogramm des Landes für den Bezirk Mattersburg wurde auch über die weitere Vorgangsweise bei der Sanierung der Mattersburger Bachdecke informiert.

Die Brücken bei der Bachdecke befinden sich zum Teil auf einer Landesstraße und für die Bauabwicklung zeichnet die Baudirektion verantwortlich. Anfang März starteten die Bauarbeiten für die Bachdeckensanierung.

Aktuell wird auf Höhe Sonnenstudio sowie gegenüber der Bank Austria gearbeitet. Dabei handelt es sich noch immer um Arbeiten für Einbautenträger wie Strom und Gas, erst kommendes Monat wird mit der eigentlichen Sanierung der Bachdecke begonnen.

Autos werden über Hauptstraße ins Zentrum umgeleitet

„Die alten Ufermauern der Wulka bleiben erhalten und eine Mauer davor wird angebracht“, erklärt Helmut Höfler (Referatsleiter Brückenausbau und -erhaltung der Landesregierung) den technischen Ablauf. Gestartet wird mit der Brücke bei der Trafik Spuller und zwar ab dem 6. Juli, was eine Umleitung nach sich zieht: Von der Kochstraße aus ist eine Fahrt beim Kreisverkehr beim Florianihof in Richtung Zentrum nicht möglich.

Die Autos werden über die Hauptstraße ins Zentrum umgeleitet. Mit Ferienende, also am 4. September 2020, sollen dort die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend wird bis Jahresende von der Apotheke weg bis zum Veranstaltungsplatz nach vor gearbeitet.

Im kommenden Jahr stehen die Sanierungs-Arbeiten vom Veranstaltungplatz bis vor zum Rathaus am Plan. Bleibt noch der Bereich der Bachdecke in der Bachgasse.

„Dieser ist für Ausweicharbeiten vorgesehen, wenn bei einer Baustelle etwas stockt.“ Voraussichtlich wird dieser Bereich im kommenden Jahr in Angriff genommen, spätestens mit Jahresende ist man fertig. „Die Arbeiten werden etappenweise vorgenommen, natürlich immer in Abstimmung mit den Anrainern“, so Höfler.

Bei den Arbeiten im kommenden Jahr ist man auch in Kontakt mit der Stadtgemeinde, sodass die Events im kommenden Sommer am Veranstaltungsplatz ohne Einschränkungen über die Bühne gehen können.