Wiesen als Zwischenstation

Erstellt am 16. September 2015 | 06:02
Lesezeit: 2 Min
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Flüchtlinge in Wiesen
Foto: NOEN, Richard Vogler
Am Festivalgelände gibt es ein „Kommen und Gehen“. Obwohl Deutschland die Grenzen dicht machte, reisen die Flüchtlinge weiter, um Richtung Wien zu gelangen.
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Foto: NOEN, Thomas Koch/shutterstock

In der Ottakringer Arena gibt es weiter ein „Kommen und Gehen“.

Das Schließen der Grenzen hält die Flüchtlingen nicht ab, in Richtung Wien zu ziehen.

BVZ.at berichtete zuletzt laufend:



Die erste Kontaktaufnahme für das Wiesener Sammelzentrum erfolgte von Seiten des Innenministeriums vor rund drei Wochen. Die Familie Bogner erklärte sich sofort bereit, das Festivalgelände zur Verfügung zu stellen.

Flüchtlinge in Wiesen
Warten auf die Weiterfahrt. Zahlreiche Flüchtlinge gelangten mit dem Zug in Richtung Wien. Foto: Kremser
Foto: NOEN, Michael Kremser

Donnerstag war es dann soweit: Es wurde bekannt gegeben, dass Busse mit Flüchtlingen von Nickelsdorf nach Wiesen kommen. Gegen 18 Uhr war das Lager mit rund 600 Personen belegt. Bereits am Freitagmorgen machten sich die ersten Asylwerber am Weg in Richtung Bahnhof, andere fuhren mit dem Taxi nach Wien – Freitagmorgen war das Lager wieder leer.

Sonntag kamen die nächsten Flüchtlinge und gegen 18 Uhr machte auch in Wiesen die Meldung die Runde, wonach der Zugverkehr in Richtung Deutschland gestoppt wurde. Was auch dieses Mal die Hilfesuchenden nicht davon abhielt, den Weg in Richtung Bundeshauptstadt zu nehmen.

Montagnachmittag hatten bereits 150 das Lager verlassen, 50 davon mit dem Zug – woraufhin noch am selben Tag erneut Busse mit 100 Flüchtlingen nach Wiesen gebracht wurden.

Flüchtlinge in Wiesen
Die Einsatzkräfte des Samariterbundes wie auch der Polizei leisteten hervorragende Arbeit. In der Ottakringer Arena lief alles ohen Zwischenfälle ab. Fotos: Richard Vogler
Foto: NOEN, Richard Vogler

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