Flug gecancelt: Ärger in den Flitterwochen. Ärztin Kristina Kutics verbrachte mit ihrem Gatten die Hochzeitsreise auf den Seychellen. Der Heimflug entwickelte sich zu einem großen Ärgernis.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 17. November 2018 (02:23)
Verpatztes Honeymoon-Ende. Auf schöne Tage auf den Seychellen folgte viel Ärger beim Rückflug für das Ehepaar Dr. Kristina und Dr. Lukas Kutics. Das Europäische Fluggastrecht zahlte je 600 Euro Entschädigung.
Privat

Dr. Kristina Kutics und ihr Mann haben in den Flitterwochen einen Traumurlaub auf den Seychellen verbracht. Eigentlich hätten sie noch einen Tag Urlaub gehabt, doch am Ende folgten zig Stunden Wartezeit, Scherereien und hohe Folgekosten. Der Heimflug des frisch vermählten Paares wurde nicht einmal 24 Stunden vor Abflug seitens der Fluglinie Air France storniert.

Draufgekommen ist man nur durch Zufall, denn informiert wurde das Paar per Email. Das Ehepaar und auch die Eltern zuhause setzten alle Hebel in Bewegung, um den Flug umbuchen zu können, denn das Ehepaar musste zeitgerecht seinen Dienst im Krankenhaus antreten. Es dauerte einen vollen Tag im Hotel, bis die Antwort kam, dass der Flug umgebucht wurde, allerdings zu einem ungünstigen Zeitpunkt einen Tag später.

Stunden danach folgte dann ein neuer Vorschlag der Fluglinie, diesmal über Facebook: „Es wurde uns nach langer Wartezeit mitgeteilt, dass wir mit Emirates fliegen können, ungefähr zur gleichen Zeit wie ursprünglich geplant“, so Dr. Kristina Kutics. Doch nach einer Stunde in der Warteschlange vor dem Schalter ging der Ärger weiter. „Es stellte sich heraus, dass Air France die Buchung nicht getätigt hat“, erzählt die Flitterwöchnerin.

Mittlerweile war es auch schon zu spät, um auf dem kleinen Flughafen ein Ticket zu kaufen. Dank mitleidiger Flughafenmitarbeiter bekamen die beiden doch noch Tickets – bezahlt aus eigener Tasche. Das Ehepaar ist inzwischen wohlbehalten wieder daheim. „Das ist kein Kundenservice von Air France, wer sich nicht gut auskennt, ist verloren“, sagt Kutics.