Doppelt so viele Stunden Arbeit in diesem Winter. Waren es im vorigen Winter etwa 1148 Einsatzstunden, so musste der Bauhof in der heurigen Saison etwa 2009 Stunden für Schneeräumung und Streuung aufbringen.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 14. April 2018 (05:49)
BVZ, zVg
Winterdienst. Der Mattersburger Bauhof leistete im vergangenen Winter rund 2009 Stunden auf den Straßen der Stadt.

Wie viel Salz und Splitt wir im vergangenen Winter auf den Straßen verstreut haben, kann ich zur Zeit noch nicht sagen, da die Abrechnung noch nicht da ist“, sagt Bauhof-Chef Günter Dorner. Aber so viel steht bereits fest: Im Winter 2016/17 waren die Bauhof-Männer 1148 Stunden im Einsatz, im vergangenen Winter hingegen steigerten sich diese auf 2009 Stunden. „Aufgrund der Einsatzstunden wird es auch bei Salz und Splitt erheblich mehr sein als in den letzten Jahren. Der Trend geht immer mehr zum Salz, da man weniger Feinstaubbelastung hat. Wir mischen bei den steilen Straßen Split mit Salz“, so der Bauhof-Chef.

Lkws, Traktoren, Schneepflug im Einsatz

Insgesamt standen ein Lkw mit zwei Mann Besatzung, ein Unimog Klein-Lkw, ebenfalls mit zwei Mann Besatzung, zwei Traktoren mit Schneepflug, ein kleiner Traktor für die Gehsteige sowie ein Mann mit Schneefräse und Salzstreuwagerl für Gehsteige oder Stiegen im Einsatz.

„Und die restlichen Leute, die ich dann noch am Bauhof habe, werden für die Fußgängerübergänge oder Kindergarteneingänge zum Schaufeln oder Streuen ausgeschickt Wir haben einen Bereitschaftsplan, damit alle Fahrzeuge besetzt sind, und dieser wechselt im Zweiwochenrythmus“, so Dorner.

Aus dieser Bereitschaft hat ein Mann immer Streifendienst, der wöchentlich von 4 bis 22 Uhr geht. Er beobachtet die Straßen und informiert, wenn notwendig, die anderen Kollegen. Dorner selbst ist in der Winterzeit immer abrufbereit und spricht sich mit dem Streifendienst über die weitere Vorgangsweise ab. „Selbst bei Plusgraden kann es zu Straßenglätte kommen und wir müssen raus, Faustregel gibt es da keine“, weiß der Chef.