„Eyecatcher“ für den Kurort Bad Sauerbrunn

Bei der Bad Sauerbrunner Ortseinfahrt entsteht eine Anlage der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft mit 33 Einheiten für Wohnungen und Gewerbe.

Erstellt am 25. Februar 2021 | 04:12
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Das Wohnprojekt von der Mattersburger Straße aus gesehen (oben links), der Blick in Richtung Mattersburger Straße (oben rechts) und der Wohnblock von oben aus gesehen (unten links). Bei der Projektpräsentation in der Quelle waren Jürgen Kunz (Architekturteam Freistil), Gemeindevorstand Gerhard Keiblinger, Teresa Köhler (Architekturteam Freistil), Bürgermeister Gerhard Hutter, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Rainer Wallner (Obmannstellvertreter OSG) vor Ort.
Foto: Grafiken: zVg

Vergangene Woche präsentierte Bürgermeister Gerhard Hutter gemeinsam mit OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar das Bauprojekt „Wohnen am Weinberg“. Der Standort befindet sich (von Neudörfl aus kommend) an der Ortseinfahrt des Kurortes, im Bereich der Mattersburgerstraße/ Ecke Weinberggasse – dort, wo sich die Pizzeria, die ehemalige Tankstelle und dahinter der Bauhof befinden.

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Das Wohnprojekt von der Mattersburger Straße aus gesehen (oben links), der Blick in Richtung Mattersburger Straße (oben rechts) und der Wohnblock von oben aus gesehen (unten links). Bei der Projektpräsentation in der Quelle waren Jürgen Kunz (Architekturteam Freistil), Gemeindevorstand Gerhard Keiblinger, Teresa Köhler (Architekturteam Freistil), Bürgermeister Gerhard Hutter, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Rainer Wallner (Obmannstellvertreter OSG) vor Ort.
Richard Vogler

„Uns ist bewusst, der aktuelle Anblick dort ist nicht sehr attraktiv. Uns schwebt schon etwas länger vor, dort Wohnmöglichkeiten und Gewerbeflächen zu schaffen. Mit der OSG gemeinsam haben wir hier ein tolles Projekt entwickelt“, berichtet Hutter, um weiter auszuführen: „Unsere Einwohnerzahl wächst stets, unser Problem ist, unsere begrenzten Möglichkeiten bei der Fläche, um auch Wohnraum zu schaffen. Mit dem ‚Wohnen am Weinberg‘ nutzen wir vorhandene Fläche optimal.“ Für die Pizzeria soll eine Übergangslösung geschaffen werden und nach Projektabschluss soll diese in den großen Komplex einziehen. Für den Bauhof gibt es bereits einen neuen Standort: Dieser soll bei der ehemaligen Kläranlage (Richtung Pöttsching, nach dem Fußballstadion) Platz finden.

240 OSG-Wohneinheiten in Bad Sauerbrunn

Kollar verwies in seinen Ausführungen zunächst auf die Tatsache, dass das „erste OSG-Wohnhaus in Bad Sauerbrunn im Jahre 1978 gebaut wurde. Mittlerweile gibt es 240 Wohnungen und Reihenhäuser der OSG.“ Das präsentierte Projekt, so Kollar, „wird ein Eyecatcher, der den Besucher von Bad Sauerbrunn empfängt.“ Die gesamte Nutzfläche beträgt 2.255 Quadratmeter. Nach aktuellem Planungsstand gibt es insgesamt 29 Wohn- und vier Gewerbeeinheiten. Ein zentrales Stiegenhaus erschließt alle Ebenen, der Gewerbebereich befindet sich in der unteren Etage (Eingang über die Mattersburger Straße), darüber und im hinteren Teil sollen die Wohnungen kommen (Zugang über die Weinberggasse).

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Das Wohnprojekt von der Mattersburger Straße aus gesehen (oben links), der Blick in Richtung Mattersburger Straße (oben rechts) und der Wohnblock von oben aus gesehen (unten links). Bei der Projektpräsentation in der Quelle waren Jürgen Kunz (Architekturteam Freistil), Gemeindevorstand Gerhard Keiblinger, Teresa Köhler (Architekturteam Freistil), Bürgermeister Gerhard Hutter, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Rainer Wallner (Obmannstellvertreter OSG) vor Ort.
Grafiken: zVg

„Zusätzlich zum nachhaltigen Bauen in gewachsenen Strukturen, um Grund und Boden zu schützen, und dem verstärkten Augenmerk auf die Gestaltung der Grünanlagen wird auch bei diesem Projekt der Schwerpunkt auf Energieeffizienz und sicherer, erschwinglicher Energieversorgung durch Photovoltaikanlagen liegen“, so Kollar. Ebenso spielt eine extensive Begrünung eine große Rolle.

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Das Wohnprojekt von der Mattersburger Straße aus gesehen (oben links), der Blick in Richtung Mattersburger Straße (oben rechts) und der Wohnblock von oben aus gesehen (unten links). Bei der Projektpräsentation in der Quelle waren Jürgen Kunz (Architekturteam Freistil), Gemeindevorstand Gerhard Keiblinger, Teresa Köhler (Architekturteam Freistil), Bürgermeister Gerhard Hutter, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und Rainer Wallner (Obmannstellvertreter OSG) vor Ort.
Grafiken: zVg

„Ein Gründach bietet viele Vorteile und positive Wirkungen, eine Dachbegrünung sieht nicht nur schön aus. Das Gründach hält Regenwasser zurück und das Überschusswasser wird stark verzögert abgeleitet, so dass die Kanalisation entlastet wird. Die Dachbegrünung speichert das Niederschlagswasser und verdunstet es und kühlt damit das Gebäude und die Umgebung und führt zu einem angenehmen Wohnklima. Zudem tragen Dachbegrünungen zur Feinstaubfilterung und Lärmminderung bei. Auf einem Gründach finden viele Tiere einen Ersatzlebensraums und eine ökologische Ausgleichsfläche“, so Kollar abschließend.