Neudörfler Faschingssitzung abgesagt. Sabine Schügerl sagt schweren Herzens Faschingssitzung ab. Die Gilde-Präsidentin glaubt aber an Comeback 2019.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 22. November 2017 (06:00)
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In Aktion: Sabine Schügerl, so wie man sie kennt: Als Moderatorin der Faschingssitzung. 2018 wird sie ihr Kostüm im Schrank lassen.  Foto: JJ
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Schweren Herzens aber doch, musste die Präsidentin der Neudörfler „Moilafanga“, Sabine Schügerl, die Faschingssitzung für den Februar 2018 absagen.

„Das ist einfach zu kurz, das hat zu wenig Fleisch“

Das Hauptproblem erklärt Schügerl so: „Wir haben zu wenige Akteure, die sich bereit erklärt haben, auf der Bühne mitzumachen. Zwei Akteurinnen haben schon voriges Jahr verkündet, nicht mehr mitspielen zu wollen, zwei fallen aus, weil sie sich einer Operation unterziehen müssen. Damit hätten wir nur sieben Beiträge in ca. 90 Minuten, das ist einfach zu kurz, das hat zu wenig Fleisch. Wir wollen unserem Publikum um 14 Euro ja Qualität wie gewohnt anbieten“, erklärt Schügerl.

Was generell so wie in anderen Vereinen der Faschingsgilde eben fehle, seien junge Leute, die mitmachen wollen. Eine Herausforderung sei es auch gewesen, dass der Martinihof nicht mehr automatisch die Sitzplatzreservierung vornimmt. Doch dieses Problem hätte die Gilde in den Griff bekommen, denn, so erklärt Schügerl: „Wir hätten die Sitzplatzreservierung eben selbst gemacht.“

Die Gildenpräsidentin betont: „Die Gilde gönnt sich nun eine schöpferische Pause, um Neustrukturierungen vorzunehmen und 2019 wieder eine Faschingssitzung veranstalten zu können.“