Knackiger Jungbauer aus Parndorf im Jungbauernkalender . Der Parndorfer Sebastian Bresich schmückt das Monat Mai im Jungbauernkalender 2017. Der BVZ erzählt er, wie es dazu kam.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. Oktober 2016 (05:00)
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Sportlich. Sebastian Bresich hat für sein Foto im Jungbauernkalender akrobatische Qualitäten unter Beweis gestellt.
BVZ, Anja Koppitsch

Parndorf, Heimat schöner Männer. Nach dem dritten Platz für Christopher Znidaric bei der „Mister Burgenland“ „Wahl“ (die BVZ berichtete), macht nun das nächste männliche Model aus Parndorf auf sich aufmerksam.

Der 18-jährige Sebastian Bresich hat es in den Jungbauernkalender 2017 geschafft. In sportlicher Pose gibt er das Motiv für den Monat Mai.

Im BVZ-Gespräch erzählt der junge Landwirt, dass er eigentlich gemeinsam mit seinen zwei Brüdern im Kalender sein wollte: „Mein großer Bruder hat mich auf die Idee gebracht. Er hat gesagt, Burschen, bewerben wir uns.“

Aus 1.493 Bewerbern ausgewählt

Die österreichische Jungbauernschaft wollte Sebastian dann doch lieber „solo“ als Motiv haben, und er wurde aus insgesamt 1.493 Bewerbern ausgewählt.

Beim Fototermin im niederösterreichischen Wetzelsdorf bewies Sebastian Bresich auf Anhieb Modelqualitäten: „Ich habe mir gedacht, dass es sehr kompliziert wird und ich viel posen muss. Im Endeffekt hat das Schminken und Herrichten länger gedauert als das Fotografieren. Die Fotografin hat gesagt, es wäre cool, wenn du über das Gitter springst. Und sportliche Betätigung ist für mich nicht so das Problem“, lacht der 18-Jährige.

Zu seinen Hobbies zählt Sebastian Bresich Motorsport wie Motorcross Fahren. In seiner Freizeit hilft der HAK-Schüler mit Begeisterung im Ackerbaubetrieb seiner Eltern in Parndorf mit.

"Viele junge Leute in Landwirtschaft tätig"

Als Werbung für seinen Familienbetrieb sieht der 18-Jährige sein Motiv im Jungbauernkalender aber nicht, wie er erklärt: „Ich wollte mit dem Foto nicht den Betrieb fördern, das wäre auch der falsche Grund, mitzumachen. Es geht mir eher darum, dass man damit zeigen will, dass noch sehr viele junge Leute in der Landwirtschaft tätig sind.“