NMS Zurndorf-Direktorin Maar geht in Pension. Die Direktorin der NMS Zurndorf Luise Maar geht in den Ruhestand. Mit der BVZ blickt sie auf die letzten zwölf Jahre zurück.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 26. Juni 2019 (04:37)
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In der Neuen Mittelschule Zurndorf steht ein Abschied bevor. Direktorin Luise Maar geht in Pension.
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12 Jahre lang war Luise Maar Teil der Neuen Mittelschule Zurndorf, mit dem neuen Schuljahr wird sie den wohlverdienten Ruhestand antreten. Mit der BVZ blickt sie auf eine lehrreiche und herausfordernde Zeit zurück.

„Ich war eine leidenschaftliche Lehrerin, ich habe wirklich wahnsinnig gerne unterrichtet. Ich wollte dennoch meinen Gestaltungsraum erweitern. Der Zeitpunkt war reif für eine Veränderung, also entschied ich mich vor zwölf Jahren, Direktorin zu werden“, erzählt die engagierte Pädagogin Luise Maar im BVZ-Interview. Die erste Zeit sei herausfordernd und spannend zugleich gewesen: „Ich war neu an der Schule, und dann gleich als frischgebackene Direktorin. Ich war keine Insiderin, ich musste erst alle und alles kennenlernen.“

 "Harmonie ist unser Markenzeichen"

 Ihre oberste Prämisse sei die Wertevermittlung gewesen: „Die Herzlichkeit miteinander und das Wohlfühlen in der Schule standen für mich an oberster Stelle. Jeder ist individuell und das ist gut so, aber letztendlich muss ein gemeinsamer Konsens gefunden werden und das hat einwandfrei funktioniert“, stellt die 62-Jährige rückblickend fest. „Ein gutes Miteinander ist das A und O, die Harmonie ist unser Markenzeichen, Konflikte sind da, um gelöst zu werden. Mir war wichtig, für jeden ein Kommunikationsfenster zu erschaffen und immer für alle da zu sein. Aus diesem Grund standen meine beiden Türen zu jeder Uhrzeit für jeden offen“, so Maar.

Das Amt der Schulleiterin übernimmt die Direktorin der benachbarten Volksschule Petra Schmidt, „das Schulzentrum Zurndorf wird ab September zu einem Cluster.“

 Offizielle Verabschiedung heute

 Und auch wenn der Abschied nicht leichtfällt, freut sich Luise Maar, künftig ihren Leidenschaften und zahlreichen Hobbys nachzugehen: „Ich will noch so viel erleben, ich kann das alles gar nicht in Worte fassen. Ich freue mich einfach darauf, meine Zeit frei gestalten zu können. Ich möchte die Zeit mit meiner Familie, vor allem mit meinem Enkelkind, intensiv erleben, meine Gesundheit pflegen, Sport betreiben, mich künstlerisch, musikalisch und handwerklich ausleben.“

Heute, am 26. Juni, wird Luise Maar offiziell im feierlichen Rahmen verabschiedet. „Wenn‘s am schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören“, schmunzelt die 62-Jährige.