Ernst Oroszlan ist neuer Bürgermeister in Wallern

Nach 30 Jahren im Gemeindevorstand rückt Ernst Oroszlan als Ortschef nach.

Erstellt am 11. Dezember 2021 | 04:31
Lesezeit: 1 Min
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Nationalratsabgeordneter Maximilian Köllner, Altbürgermeister Helmut Huber, Neo-Bürgermeister Ernst Oroszlan und Landtagsabgeordneter Kilian Brandstätter nach der außerordentlichen Gemeinderatssitzung.
Foto: zVg

Nach exakt 25 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Wallern verabschiedete sich Helmut Huber mit Ende des vergangenen Monats aus dem Amt (die BVZ berichtete).

Nun folgt ihm mit Ernst Oroszlan jemand nach, der dem Altbürgermeister in puncto Erfahrung in nichts nachsteht. Schließlich sitzt der 58-Jährige bereits seit 35 Jahren im Gemeinderat, 30 davon im Gemeindevorstand. Oroszlan - Angestellter, verheiratet und Vater zweier Kinder - wurde am 1. Dezember unter Einhaltung strengster Covid-Auflagen im Landhaus Tauber mit 13 zu 9 Stimmen (zwei Gemeinderäte waren entschuldigt) zum neuen Bürgermeister der Marktgemeinde Wallern im Burgenland gewählt.

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Oroszlan wurde unter Einhaltung strengster Covid-Verordnungen von Bezirkshauptfrau Birgit Wagner angelobt.
Foto: zVg

In den letzten Jahren war Ernst Oroszlan für Infrastruktur und öffentliche Gebäude zuständig, dabei hat er viele Projekte geleitet und umgesetzt.

Auch für seine Zeit als Bürgermeister hat er schon einige Projekte im Auge. So zum Beispiel die Erneuerung der Gehsteige auf der Hauptstraße, ein Wohnbauprojekt im Zentrum Wallerns, in dem Jung und Alt Platz finden sollen, die Erschließung von neuen Hausplätzen und die Erneuerung des Wallerner Friedhofs. Auch die Vereine Wallerns, insbesondere die Freiwillige Feuerwehr, liegen ihm am Herzen.

Bei seinem Amtsantritt verkündete er: „Meine Heimatgemeinde ist ein Teil von mir. Es freut mich sehr, dass ich nach vielen Jahren Arbeit für die Gemeinde nun das Amt von meinem Vorgänger übernehmen darf. Ich kann den Wallernerinnen und Wallernern versichern, dass ich auch künftig nach bestem Wissen und Gewissen für unsere Heimatgemeinde arbeiten werde.“